Home / Medien und Publikationen / Brot wird ab morgen um 65 bis 70 Lipa teurer

Brot wird ab morgen um 65 bis 70 Lipa teurer

Die Preise für Backwaren in Kroatien werden ab dem 1. August im Durchschnitt um etwa 10 Prozent steigen, wobei der Preis für ein Brot um 65 bis 70 Lipa steigen soll, kündigte heute Davorin Hrsto, Präsident des Verbands der Mühlen- und Backindustrie „Žitozajednica“, an.

Höhere Preise für Brot sowie andere Backwaren waren notwendig, betonte Hrsto, aufgrund eines Anstiegs der Weizenpreise um 35 Prozent und eines Anstiegs der Mehlpreise um etwa 25 Prozent. Hrsto ist jedoch der Meinung, dass dies kein signifikanter Anstieg ist, da „wenn man berechnet, dass eine Familie mit vier Personen täglich ein Brot kauft, der Preisanstieg von 65 bis 70 Lipa nur etwa 1,25 Kuna pro Woche und Familienmitglied ausmacht.“ Der Interessenverband Žitozajednica vereint etwa 20 kroatische Mühlen- und Backunternehmen und repräsentiert etwa 80 Prozent des Marktes. Sein Präsident erklärte, dass die Preise der sogenannten „sozialen“ Kategorien von Backwaren auf dem bisherigen Niveau bleiben werden.  Dies wird durch die Preise anderer Backwaren kompensiert, sodass der durchschnittliche Anstieg 10,21 Prozent betragen wird, sagte Hrsto.

Der Preisanstieg ab dem 1. August wird auch von Čakovečki Mlinovi bestätigt, deren Verkaufsleiter Zoran Štefulj erklärte, dass das Unternehmen aufgrund des drastischen Anstiegs der Weizenpreise gezwungen war, eine „minimale Preisanpassung“ vorzunehmen. Štefulj gab nicht den Prozentsatz an, um den sich die Produktpreise erhöhen würden, sondern erklärte lediglich, dass die Preise so weit angehoben wurden, wie das Unternehmen für notwendig hielt, um die Kosten zu decken, und betonte, dass Čakovečki Mlinovi den Preis für „soziale Artikel“ beibehalten würde. In den Klara-Bäckereien in Zagreb beziehen sie sich auf die Erklärung der letzten Woche, in der sie ankündigten, dass der Preisanstieg für ihr Brot ebenfalls bei etwa 10 Prozent liegen würde und dass Preisanpassungen aufgrund steigender Preise und Engpässe bei Getreide auf den kroatischen und europäischen Märkten erfolgen würden, was auch zu einem Anstieg der Mehlpreise führte. (H)