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Linić: Nichts Kontroverses beim Verkauf von ‚Alan‘

Der ehemalige Präsident des Vorstands des Kroatischen Privatisierungsfonds, Slavko Linić, behauptet, dass es beim Verkauf des Hotels ‚Alan‘ an die Hypo Alpe Adria Bank in der sogenannten neuen Privatisierungsaffäre, die Kroatien erschüttert, nichts Kontroverses gegeben habe. „Vieles wurde missinterpretiert,“ erklärte Slavko Linić gegenüber Media Servis.

Er behauptet, dass Krešimir Starčević die Entscheidung, ‚Alan‘ zu verkaufen, nicht ohne Konsultationen getroffen habe. Obwohl der Vertrag eine Verpflichtung zur Investition von 2 Millionen Kuna in die Anpassung des Hotels vorsah, investierte die Hypo Bank 8 Millionen, behauptet Linić, der in dem gesamten Fall nichts Kontroverses sieht. Am 27. Juni wurde am Bezirksgericht Zagreb ein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Vizepräsidenten des Kroatischen Privatisierungsfonds (HFP), Krešimir Starčević, und zehn weitere Personen, darunter mehrere Führungskräfte der Hypo Alpe Adria Bank, eingeleitet, das jedoch noch nicht rechtskräftig ist. Nämlich wurde der Beschluss über die Ermittlungen noch nicht allen elf Verdächtigen zugestellt.

Die Hypo Alpe Adria Bank gab gestern bekannt, dass sie sich zu dem Ermittlungsverfahren in Bezug auf die Mitarbeiter der Bank und den Kauf des Hotels nicht äußern kann, bis es endgültig geklärt ist. Der Oberste Gerichtshof wird über alles entscheiden, und die Verfahren gegen die 11 Verdächtigen werden fortgesetzt, sobald die Ermittlungen rechtskräftig werden. (Media Servis)