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Markt wartet auf neue Nachrichten bezüglich INA

An der Zagreber Börse erwarten die meisten Analysten, dass heute der Fokus der Investoren auf den INA-Aktien liegen wird, angesichts der verschiedenen Möglichkeiten zur weiteren Privatisierung des heimischen Ölunternehmens.

Von den 12 Analysten der Brokerage-Firmen, die an der INA-Umfrage teilgenommen haben, erwarten sechs heute eine Stagnation des Crobex-Index, vier erwarten einen Anstieg und die anderen einen Rückgang. „Ich erwarte, dass der Crobex heute steigt, hauptsächlich beeinflusst durch Nachrichten zur weiteren Privatisierung von INA. Dies sind derzeit die einzigen Nachrichten, die den heimischen Markt beleben könnten“, sagt Saša Vakula, Anlageberater bei Argus Securities.

Es gibt Spekulationen auf dem Markt, dass die österreichische OMV bald einen Brief an die kroatische Regierung senden könnte, in dem sie Interesse an INA-Aktien bekundet. Man glaubt, dass dies MOL und die Regierung in eine völlig neue Position bringen würde, nachdem Premierminister Ivo Sanader Ende letzter Woche einen möglichen Austausch von INA- und MOL-Aktien angekündigt hat.

Mit dem Fokus auf INA-Aktien erwarten die Analysten in der INA-Umfrage weiterhin ein größeres Interesse der Investoren an T-HT-Aktien sowie an den Bau- und Schifffahrtssektoren. Der Baltic Dry Index (BDI) erholte sich gestern um 1,24 Prozent und erreichte 8.964 Punkte, nachdem er in der letzten Woche um 7,8 Prozent gefallen war.

Einige Analysten weisen darauf hin, dass der Rückgang des Nettovermögenswerts offener Investmentfonds im Juni um 1,5 Milliarden Kuna im Vergleich zum Vormonat auf den niedrigsten Stand seit Januar 2007 eine herausfordernde Situation auf dem Markt darstellt, da dies darauf hinweist, dass die Investoren alles andere als optimistisch sind.

Und auch von den globalen Märkten kommen heute keine positiven Nachrichten. Am Montag fielen die führenden Indizes an der Wall Street aufgrund der Ängste der Investoren vor weiteren Folgen der Kreditkrise. Infolgedessen wurden heute Morgen an der Börse in Tokio scharfe Verluste verzeichnet. Unter den Geschäftsevents sticht die heutige ordentliche jährliche Hauptversammlung von Ledo hervor, bei der die Aktionäre über die Verteilung des Nettogewinns des letzten Jahres entscheiden werden. Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen vor, dass von dem Nettogewinn von 69,43 Millionen Kuna 57,32 Millionen einbehalten und der Rest als Dividende ausgezahlt wird. (H)