Laut der zweiten Schätzung der europäischen Statistikbehörde Eurostat wies die Current-Account-Bilanz der 27 EU-Mitgliedstaaten im ersten Quartal 2009 ein Defizit von 58,2 Milliarden Euro auf.
Im ersten Quartal 2009 verringerte sich im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres der Überschuss im Unterkonto für den Dienstleistungshandel von 18,5 auf 12 Milliarden Euro. Der Überschuss im Unterkonto für Einkommen von 4 Milliarden Euro verwandelte sich in ein Defizit von 9,6 Milliarden Euro. Der Überschuss im Dienstleistungshandel ist hauptsächlich das Ergebnis von Überschüssen im Handel mit Finanzdienstleistungen (6,9 Milliarden Euro), anderen Geschäftsdienstleistungen einschließlich verschiedener Jobs sowie professionellen und technischen Dienstleistungen (5,2 Milliarden Euro), Computer- und Informationsdiensten (4,6 Milliarden Euro) und Transport (4,5 Milliarden Euro), berichtete Eurostat. Im ersten Quartal 2009 verzeichnete die Current-Account-Bilanz der 27 EU-Mitgliedstaaten einen Überschuss mit der Schweiz (8,2 Milliarden Euro), Kanada (1,9 Milliarden Euro), Hongkong (1,7 Milliarden Euro) und Brasilien (300 Millionen Euro) sowie ein Defizit mit China (32,8 Milliarden Euro), Russland (6,4 Milliarden Euro), Japan (6 Milliarden Euro), den Vereinigten Staaten (2,1 Milliarden Euro) und Indien (900 Millionen Euro). (H)
