Um die Betriebseffizienz zu steigern und den Gewinnrückgang zu reduzieren, plant die größte slowenische Einzelhandelskette Mercator, ab dem nächsten Jahr eine Reihe radikaler Veränderungen umzusetzen und sich neu zu organisieren, wie die Wirtschaftszeitung „Finance“ am Dienstag berichtete.
So wird der Verkauf von Fleisch, Feinkostprodukten und Brot in Geschäften mit einer Fläche von weniger als 600 Quadratmetern künftig über ein „Selbstbedienungssystem“ ohne Verkaufsmitarbeiter abgewickelt, und einige Boni für Zahlungen an große Lieferanten werden ebenfalls abgeschafft. Darüber hinaus wird der 10-prozentige Rabatt, den Kunden dienstags für Einkäufe über 50 Euro in den Mercator-Filialen in Slowenien erhalten, reduziert oder abgeschafft, und es werden mehr Artikel mit Mercators Eigenmarke im Regal stehen, schreibt Finance. Die slowenische Einzelhandelskette sieht sich aufgrund der Wirtschaftskrise und des Wunsches, die Gewinnniveaus zu erhöhen, sowie der sich ändernden Gewohnheiten der Kunden, die in den letzten Jahren zu Discounter gewechselt sind, gezwungen, Veränderungen vorzunehmen, schreibt die slowenische Wirtschaftszeitung. (H)
