Obwohl Kroatien sich verpflichtet hat, bis 2020 mindestens zwanzig Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, ist es unwahrscheinlich, dass wir dieses Versprechen in diesem Tempo erfüllen werden.
Seit Mitte 2007 gibt es die Möglichkeit für Privatpersonen in Kroatien, Strom an die Hrvatska elektroprivreda zu verkaufen. Doch wie bei allem hat die Verwaltung ein Hindernis dargestellt. Konkret muss eine Privatperson, die ihren Strom an den Betreiber verkaufen möchte, 66 Genehmigungen einholen. Selbst für Pozdrav suncu, als geplanter Stromproduzent, hat es die Stadt Zadar nicht geschafft, alle notwendigen Bestätigungen zu sammeln. In diesen Tagen wurde jedoch zum ersten Mal im Landkreis Zadar ein Versuch – ein vernetztes System – gestartet. (www.hrt.hr)
