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Der Markt wird von der Idee getrieben, dass ein Abkommen in Griechenland erreicht wird

Die europäischen Aktienkurse stiegen heute Morgen, da die Investoren hoffen, dass Griechenland die Bedingungen der Gläubiger akzeptiert, um ein zweites Paket internationaler Hilfe zu erhalten und somit eine Insolvenz zu vermeiden.

Der FTSEurofirst 300 Index der führenden europäischen Aktien legte bis 9:30 Uhr um 0,5 Prozent auf 1.078 Punkte zu.

Die Indizes FTSE in London, CAC in Paris und DAX in Frankfurt stiegen bis 9:30 Uhr zwischen 0,4 und 0,9 Prozent.

Der Anstieg der Aktienkurse wird den Hoffnungen zugeschrieben, dass die griechischen politischen Führer heute endlich darüber einig werden, welche Reformen umgesetzt werden müssen, damit das Eurozonen-Mitglied ein neues Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro erhält.

Griechenland sollte am Montag darauf reagieren, ob es bereit ist, die von der Europäischen Union, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds geforderten Reformen umzusetzen, um neue Unterstützung zu erhalten.

„Der Markt wird von der Idee getrieben, dass ein gewisses Abkommen in Griechenland erreicht wird, egal wie lange die Verhandlungen dauern“, sagt Mike Lenhoff, Stratege bei Brewin Dolphin Securities.

Infolgedessen sind die Aktienkurse der Banken erheblich gestiegen, wobei der Index für diesen Sektor um 1,2 Prozent zulegte.

An der Börse in Tokio stieg der Nikkei-Index heute Morgen um 1,1 Prozent und überschritt zum ersten Mal seit drei Monaten die psychologisch wichtige Marke von 9.000 Punkten, konkret auf 9.015 Punkte.  (H)