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Der Nettogewinn der Deutschen Telekom stieg um 76 Prozent

Der größte europäische Telekommunikationsanbieter, die Deutsche Telekom, berichtete am Donnerstag, dass sie im zweiten Quartal solide Geschäftsergebnisse erzielt hat.

Im Zeitraum von April bis Ende Juni stieg der Nettogewinn von DT um 76 Prozent auf 614 Millionen Euro. Die Gruppe führt dieses Ergebnis auf reduzierte Einmalposten zurück, wie das Programm zur vorzeitigen Altersrente für Mitarbeiter in Deutschland.

Der bereinigte Nettogewinn hingegen sank um 14 Prozent auf 819 Millionen Euro, bedingt durch reguläre Abschreibungen und Amortisationen in der amerikanischen Tochtergesellschaft T-Mobile USA. Diese Ausgaben wurden im zweiten Quartal des Vorjahres nicht erfasst, da der geplante Verkauf von T-Mobile anschließend nicht zustande kam.

Die Nettoumsätze der Gruppe blieben nahezu unverändert und sanken um leicht 0,7 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro. In der Zwischenzeit verzeichnete die Gruppe einen Rückgang von 4,1 Prozent auf ihrem Heimatmarkt Deutschland, während die Umsätze in den Auslandsmärkten um 2,3 Prozent zunahmen.

Der Betriebsgewinn stieg um 1,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Dank solider Ergebnisse bestätigte die Gruppe ihre Prognose für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) für das gesamte Jahr von rund 18 Milliarden Euro. Im Jahr 2011 betrug es 18,7 Milliarden Euro. Der Plan zur Zahlung einer Mindestdividende für das Geschäftsjahr 2012 von 0,70 Euro pro Aktie wurde ebenfalls bestätigt.