Ein langer warmer Sommer ist für eine halbe Million Schulkinder zu Ende gegangen, und viele Veränderungen erwarten sie im Klassenzimmer. Ihre Lehrer und Professoren, die diese Veränderungen umsetzen sollen, haben das neue Schuljahr mit niedrigeren Gehältern und der Ankündigung eines Gewerkschaftsreferendums begrüßt.
Die Kinderbeauftragte Mila Jelavić hat Lehrer, Eltern und andere, die Einfluss nehmen können, aufgefordert, dafür zu sorgen, dass der Schuljahresbeginn für alle Kinder angenehm ist und dass sich jedes Kind in der Schule willkommen und akzeptiert fühlt. Die Verkehrspolizei hat bereits angekündigt, dass sie den Verkehr in der Nähe von Schulen mit besonderer Aufmerksamkeit überwachen wird, aber ein großer Teil der Verantwortung liegt bei den Eltern und allen Erwachsenen, betonte sie.
Die gute Nachricht ist, dass die Zahl der Erstklässler im zweiten Jahr in Folge steigt, mit mehr als 40.000, die morgen zum ersten Mal zur Schule gehen. Die schlechte Nachricht ist, dass weder sie noch ältere Grundschüler bisher die leichtere Schultasche erhalten haben, die seit Jahren versprochen wird.
Da sie nicht leichter ist, haben Schüler und Eltern sich bemüht, sie günstiger zu machen. Der Austausch und Verkauf von gebrauchten Lehrbüchern haben die Haushaltsbudgets entlastet, aber auch die Verlage verärgert, da sie sich beschweren, dass Kinder Bücher ohne Quittungen verkaufen. Und für die neuen Inhalte in der Gesundheits- und Bürgererziehung benötigen sie keine Lehrbücher, sondern einfach mehr Zeit im überfüllten Stundenplan. Jüngere Grundschüler sollten zeigen, wie man richtig Zähne putzt und sich die Hände wäscht, während ältere über verantwortungsvolles sexuelles Verhalten, Gewaltlosigkeit und Bürgerrechte lernen werden.
Ab diesem Jahr wird die verpflichtende Notenvergabe zur Halbzeit abgeschafft, und die elektronische Einschreibung an Gymnasien wird eingeführt.
