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Der Schiffbau wird nicht mehr in Kraljevica ‚ansässig‘ sein

Mit dem Vorschlag des neuen Raumplans der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar ist geplant, das Gebiet der Werft in Kraljevica für Dienstleistungsaktivitäten im Bereich Tourismus und nautischen Tourismus umzuwidmen.

Somit wird der Schiffbau nicht mehr in Kraljevica ‚ansässig‘ sein, zumindest nicht in der Form, in der er seit vollen 283 Jahren existiert, schreibt Novilist.hr.

– Angesichts der Situation glauben wir, dass der Zweck des Wassergebiets und des Territoriums der Werft in Kraljevica neu definiert werden sollte. Der Zweck sollte dienstleistungsorientiert sein, mit Elementen des kleinen Schiffbaus und der Schiffsservicierung, technischen Marinas, Einzelhandel und Gastgewerbe, alles mit dem Ziel, den Tourismus in der Gespanschaft auf einem höheren Niveau zu entwickeln, mit einem besonderen Schwerpunkt auf nautischem Tourismus, erklärt der Kommentar, der formell vom Bürgermeister von Kraljevica, Josip Turina, zum Vorschlag des neuen Raumplans von PGŽ eingereicht wurde.

Der Schwerpunkt liegt auf ‚formell‘, denn wie Novi list erfährt, wurde diese Initiative zuvor auf Ebene der führenden Persönlichkeiten der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar, der Stadt Kraljevica und bestimmter Ministerien, insbesondere des Finanzministeriums, entwickelt und vereinbart, das in diesem speziellen Fall als größter und praktisch einziger Gläubiger der Werft Kraljevica auftritt und somit eine Schlüsselrolle im Verlauf des Insolvenzverfahrens gespielt hat, neben dem zuständigen Ministerium für Wirtschaft.