Auf den Websites aller Ministerien und staatlichen Behörden sollten zahlreiche Register zu finden sein, von der Liste des staatlichen Eigentums, Nutzern staatlicher Subventionen, Nutzern von Unterstützung durch staatliche Unternehmen und vielen anderen, die am stärksten dem Risiko der Korruption ausgesetzt sind, schreibt Jutarnji list.
Dies ist die Idee eines neuen Entwurfs für einen Aktionsplan, der die Antikorruptionsstrategie begleitet, die vom Justizministerium vorbereitet wurde und darauf abzielt, eine korruptionsfreie Gesellschaft zu schaffen. Die Autorin des neuen Entwurfs ist die Leiterin des Antikorruptionssektors, Željka Burić.
– Alles ist ständig im Internet verfügbar, und die staatlichen Verwaltungsbehörden müssen diese neuen Technologien nutzen. Durch die Veröffentlichung verschiedener Register wird Transparenz erreicht, da es den Bürgern ermöglicht, die Daten, die sie interessieren, jederzeit zu überprüfen – sagen sie im Justizministerium.
Der Aktionsplan basiert auf dem Antikorruptionsprogramm von 2008, das bisher nur einmal, im Jahr 2010, überarbeitet wurde, und laut Ankündigungen des Justizministeriums sollte 2014 eine neue Antikorruptionsstrategie verabschiedet werden, die eine völlig neue Arbeitsmethodik haben wird.
