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Wetterwidrigkeiten ‚Eingeschlossene‘ Camper

In Südistrien hat ein stürmischer Südwind mit 140 km/h den Meeresspiegel um einen Meter angehoben. Die Halbinsel im Campingplatz Stupice in Premantura ist zu einer Insel geworden. Surfer aus Österreich, Slowenien und den Niederlanden sind aufgrund starker Strömungen im Camp isoliert.

Aufgrund starker Regenfälle ist ein Teil der Küste im Zentrum von Rijeka überflutet worden, insbesondere der Hauptstadtmarkt. Vorsicht ist beim Fahren geboten wegen erhöhter Kanaldeckel, und die Feuerwehr ist im Einsatz. Derzeit berichten sie leider, dass sie nichts tun können, bis das Wasser zurückgeht.

Einige Teile von Zadar sind seit heute Morgen ebenfalls unter Wasser aufgrund außergewöhnlich hoher Meeresspiegel. Die Feuerwehr von Zadar pumpt Wasser aus bestimmten Gastronomiebetrieben. Die Fähren im Hafen von Zadar verkehren nach Fahrplan, wurden jedoch aufgrund der hohen Gezeiten an einen temporären Dock verlegt. Wie wir erfahren, ist auch Novigrad bei Zadar überflutet worden, ebenso die Straße Pag – Novalja, weshalb den Fahrern geraten wird, Vorsicht walten zu lassen.

Die Bewohner von Šibeniks Doc haben heute Morgen ebenfalls das Meer vor ihren Haustüren gesehen. Aufgrund des starken Südwinds und des niedrigen Drucks ist der Meeresspiegel über die Uferpromenade gestiegen und hat den ältesten Teil von Šibenik überflutet.

Das Phänomen, dem die Bewohner von Dolač zunehmend gegenüberstehen, ist eine Folge des globalen Anstiegs des Meeresspiegels, der in den letzten zwanzig Jahren durch das Schmelzen der Gletscher beschleunigt wurde. Die einzige wirksame Maßnahme, warnen Wissenschaftler, besteht darin, den Pegel der Uferpromenaden unserer Küstenstädte zu erhöhen. Dies ist jedoch eine langfristige Maßnahme für die Menschen in Šibenik, und es ist ungewiss, wann sie umgesetzt wird.

Aufgrund der Gezeiten ist das Meer auch über die Uferpromenade von Trogir geschwappt und hat fast den gesamten Altstadtbereich und das Gebiet der ACI-Marina überflutet. Das Meerwasser an der Uferpromenade oder im Altstadtbereich von Trogir erreichte eine Tiefe von zwanzig bis dreißig Zentimetern, zog sich jedoch nach einiger Zeit zurück. Die Feuerwehr hat etwa zehn Mal eingegriffen und den Bewohnern geholfen, Wasser aus überfluteten Betrieben zu pumpen.