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Die Kälte fordert die ersten Opfer in Europa

In den letzten 24 Stunden sind in Polen drei Menschen an der Kälte gestorben. In einigen Teilen des Landes sind die Temperaturen auf -15 Grad Celsius gefallen.

Ein Kälteopfer wurde in der Tschechischen Republik gefunden, berichtet HRT. In Polen sind drei Männer im Alter zwischen 35 und 87 Jahren gestorben. Die Kälte überraschte sie, und sie erfroren in der Nähe ihrer Häuser. Zwei Opfer wurden im Zentrum des Landes gefunden, eines im Osten.

In der ersten Kältewelle im Oktober starben in Polen 14 Menschen. Im letzten Jahr war die extreme Kälte für rund zweihundert Menschen tödlich. Die meisten Opfer sind obdachlos und oft alkoholisiert. Die Polizei fordert regelmäßig zur Vorsicht auf und bittet die Bürger, zu melden, wenn sie Menschen ohne festen Wohnsitz antreffen.

Im Norden der benachbarten Tschechischen Republik, wo die Temperaturen auf -27 Grad fielen, erfror ein 67-jähriger Mann. Er wurde in der Nähe seines Hauses gefunden.

In den Bergen von Bosnien und Herzegowina sind bis zu 70 Zentimeter Schnee gefallen, während es in den Niederungen etwas weniger, etwa 40 Zentimeter, sind. Es gibt keine Berichte über Notfälle. Ganz Slowenien ist ebenfalls unter Schnee, der seit gestern ununterbrochen fällt. Der Verkehr ist in den meisten Teilen des Landes schwierig. Viele erleben Stromausfälle.

Auch Venedig ist unter Schnee. Morgen wird dort jedoch Sonnenschein erwartet, während sich Osteuropa, insbesondere Serbien, auf das Schlimmste vorbereitet. Die bergigen Regionen und der Südosten des Landes sind besonders alarmiert. Die ‚Belgrader Kraftwerke‘ schalten auf ein 24-Stunden-Heizprogramm um. Der Verkehr war heute bereits schwierig, ebenso wie in Ungarn.