Der Franak-Verband hat seine Vorschläge und Änderungen im Rahmen der öffentlichen Diskussion über die Änderungen des Gesetzes über Kreditinstitute (ZOKI) eingereicht, die eine gerechtere Beziehung zwischen den Vertragsparteien bei Kreditgeschäften ermöglichen würden, was insbesondere bei Wohnungsdarlehen wichtig ist.
Der Franak-Verband betont, dass, wenn der Vorschlag des Finanzministeriums angenommen wird, ZOKI zu einem Strick um den Hals aller werden wird, die bereits ein Darlehen mit variablem Zinssatz zurückzahlen.
Die vorgeschlagenen Änderungen des Gesetzes, die bis zum 14. Januar zur öffentlichen Diskussion stehen, stipulieren unter anderem, dass Banken die Methode zur Berechnung variabler Zinssätze bei bestehenden Darlehen auf der Grundlage klarer und offizieller Parameter festlegen müssen, wie in der Ankündigung angegeben.
Franak unterstützt den Versuch, rechtlich zu definieren, dass variable Zinssätze transparent und bestimmbar sein müssen; sie glauben jedoch, dass die vorgeschlagenen gesetzlichen Bestimmungen die Banken zwar tatsächlich dazu zwingen werden, transparenter zu sein, ihnen aber gleichzeitig erlauben, weiterhin einseitige Entscheidungen zum Nachteil der Kreditnehmer zu treffen.
Da in den vorgeschlagenen Änderungen zu ZOKI keine Einschränkungen für bestehende Verträge enthalten sind, bedeutet dies, dass Banken den variablen Zinssatz transparent auf der Grundlage von Parametern bestimmen können, die sie selbst festlegen und annehmen, was den Kreditnehmern nur die Möglichkeit lässt, das bestehende Darlehen mit einem neuen zurückzuzahlen, wenn sie mit der Berechnungsformel und dem Zinssatz nicht einverstanden sind, so der Franak-Verband.
