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Journalisten müssen das Geld erhalten, das sie im 21. Jahrhundert verdient haben

Der Verband der kroatischen Journalisten hat die Eigentümer der Tageszeitung ’21st Century‘ aufgefordert, den Journalisten die Gehälter und Honorare zu zahlen, die sie nach der endgültigen Entscheidung zur Einstellung der Veröffentlichung verdient haben.

– Die Zeitung erfüllte in ihren zweieinhalb Monaten der Veröffentlichung nicht die Qualitätsanforderungen, und die Folgen sind besonders schmerzhaft für Journalisten, die ihre Arbeitsplätze verlieren und auch besorgt sind, wie sie unbezahlte Forderungen eintreiben können – betont der HND und weist darauf hin, dass 49 Journalisten und andere Medienmitarbeiter dauerhaft in der 21st Century beschäftigt waren und etwa 30 feste Freiberufler.

– Dies ist nicht nur ein materielles Problem für diese Journalisten, sondern auch ein Problem für den gesamten Journalismus. Die Einstellung der Zeitung bedeutet zusätzlich 60 bis 70 arbeitslose Journalisten auf dem Journalismusmarkt und kann objektiv den Preis für journalistische Arbeit weiter senken. Am wichtigsten ist, dass die verantwortungslose Haltung der Eigentümer und Investoren gegenüber Journalisten die Würde des Journalismus grundlegend untergräbt und das Misstrauen gegenüber Medienbesitzern allgemein vertieft. Daher ist es äußerst wichtig, dass Journalisten mit allen rechtlichen Mitteln das Geld erhalten, das sie während ihrer Arbeit bei ’21st Century‘ verdient haben – erklärt die Erklärung, die von HND-Präsident Zdenko Duka unterzeichnet wurde.

In der Erklärung drückt der HND auch Bedauern über das Scheitern des gesamten Projekts aus, stellt jedoch fest, dass es offensichtlich schlecht vorbereitet war. – Angesichts der entstandenen Millionen Schulden gegenüber der Druckerei, den Lieferanten und den Journalisten ist klar, dass das Projekt schlecht vorbereitet war und dass die Bedürfnisse des Medienmarktes nicht gut eingeschätzt wurden. Wir befürchten, dass dieses Scheitern potenzielle zukünftige Medieninvestoren lange Zeit abschrecken könnte – erklärt der HND.