Am Donnerstag stärkte sich der Euro gegenüber dem Dollar auf den internationalen Devisenmärkten, da der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) keine Senkungen der Leitzinsen in der Eurozone in absehbarer Zeit signalisierte.
Unter diesen Umständen sprang der Euro um 1,1 Prozent gegenüber dem Dollar und handelte bei 1,3109 Dollar. Der Dollar hingegen stärkte sich um 0,44 Prozent gegenüber dem Yen und erreichte 94,44 Yen. Der Fokus der Märkte lag auf den Sitzungen der Zentralbanken der Eurozone, der EZB, der britischen Bank of England (BoE) und der japanischen Zentralbank BoJ.
Ein ausgeprägterer Anstieg des Wechselkurses des Euros trat erst nach der Pressekonferenz nach der regulären Sitzung auf, bei der EZB-Präsident Mario Draghi keine mögliche Senkung der Zinssätze in der Eurozone in naher Zukunft signalisierte.
Die EZB hielt, wie erwartet, die bestehenden Zinssätze bei 0,75 Prozent. In Übereinstimmung mit den Erwartungen wurden auch die Wachstums- und Inflationsprognosen der Bank gesenkt, was Draghi Spielraum ließ, die Leitzinsen in den kommenden Monaten zu senken und die von der Rezession betroffene Eurozone-Wirtschaft zu unterstützen.
