Mit dem Beginn des Aprils beginnt die zweite Phase der Fiskalisierung, und Händler sowie Freiberufler, wie Anwälte, Notare, Ärzte, Tierärzte usw., treten in dieses System ein, wobei schätzungsweise 42.500 Steuerzahler betroffen sind.
Nämlich, gemäß dem Gesetz über die Fiskalisierung bei Bargeschäften, wird ab dem 1. April die Verpflichtung zur Fiskalisierung für Steuerzahler vorgeschrieben, die im Groß- und Einzelhandel, in der Reparatur von Kraftfahrzeugen und Motorrädern tätig sind, sowie für Steuerzahler, die freiberufliche Tätigkeiten ausüben.
Zu den freiberuflichen Tätigkeiten gehören insbesondere die selbständigen Tätigkeiten von Gesundheitsberufen, Tierärzten, Anwälten, Notaren, Wirtschaftsprüfern, Ingenieuren, Architekten, Steuerberatern, Insolvenzverwaltern, Dolmetschern, Übersetzern, Tourismusfachleuten; selbständige Tätigkeiten von Wissenschaftlern, Schriftstellern, Erfindern sowie anderen ähnlichen Tätigkeiten, selbständige Lehrtätigkeiten, Bildungsaktivitäten; und selbständige Tätigkeiten von Journalisten, Künstlern und Sportlern.
Der Eintritt in das Fiskalisierungssystem bedeutet, dass sowohl Händler als auch Freiberufler einen Beleg ausstellen müssen, der durch das System der Steuerverwaltung gegangen ist, wenn sie Bargeld für ihre Waren oder Dienstleistungen von Bürgern, d.h. ihren Kunden und Klienten, einnehmen. Dieser Beleg muss vor dem Drucken zur Überprüfung an die Steuerverwaltung gesendet werden, und nachdem die Steuerverwaltung eine eindeutige Belegidentifikationsnummer (JIR) zugewiesen hat, kann der Beleg gedruckt werden.
Die Steuerverwaltung weist in ihren Anweisungen für Steuerzahler, die in die Fiskalisierung in der zweiten und dritten Phase eintreten, darauf hin, dass beispielsweise eine Kanzlei, die als Handelsgesellschaft tätig ist, in der dritten Phase, d.h. ab dem 1. Juli, mit der Fiskalisierung beginnen wird.
Die Kroatische Anwaltskammer (HOK) hatte einen Vorschlag beim Verfassungsgericht eingereicht, um ein Verfahren zur Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes über die Fiskalisierung bei Bargeschäften einzuleiten, zog diesen jedoch zurück, nachdem sie sich darauf geeinigt hatte, dass das Gesetz über die Anwaltschaft sowie das Anwaltsgeheimnis und die Anwaltsgebühren während der Steueraufsicht respektiert werden.
