Der führende globale Hersteller von Mobiltelekommunikationsausrüstungen, das schwedische Unternehmen Ericsson, berichtete heute, dass sein Betriebsgewinn im zweiten Quartal aufgrund einer einmaligen Ausgabe und stagnierender Einnahmen gesunken ist.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern betrug 2,5 Milliarden schwedische Kronen (379,66 Millionen Dollar) für den Zeitraum von April bis Juni, was einem Rückgang von 24 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Die Einnahmen blieben auf dem Niveau des Vorjahres von 55,3 Milliarden Kronen, wenn man Joint Ventures berücksichtigt. Die Bruttomarge blieb ebenfalls nahezu unverändert bei 32,4 Prozent, verglichen mit 32 Prozent im Vorjahr.
Die Ergebnisse wurden negativ von einer einmaligen Ausgabe aus dem Verkauf von Vermögenswerten in Höhe von 900 Millionen Kronen beeinflusst. Ein positiver Faktor ist der Anstieg der Verkaufszahlen um 8 Prozent im wichtigen Bereich der Mobilfunknetze, bereinigt um Währungsumrechnungseffekte, was auf eine Fortsetzung der langsamen Erholung hindeutet.
Der Sektor der Herstellung von Mobiltelekommunikationsausrüstungen steht seit langem unter Druck durch heftige und günstige chinesische Konkurrenz sowie eine längere Phase der Stagnation in der globalen Wirtschaft. Ericsson hat das Schlimmste überstanden, kämpft jedoch darum, eine signifikante Wende zu erreichen.
