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Die Preise für Sojabohnenmehl werden keinen Grund für einen ‚Anstieg‘ nach oben haben

In der letzten Woche diskutierten alle über die Wettervorhersage, d.h. die Wetterbedingungen oder Unglücke, die die Bewegung der Maispreise beeinflussen. Werden sie steigen oder werden die Preise fallen?

Zu Beginn der letzten Woche wurden Bedenken geäußert, als der Bericht über den Zustand der Maisernte einen leichten Rückgang des Gesamtzustands der Ernte zeigte. Ungefähr 65 Prozent der Maisernte sind in sehr gutem Zustand, sodass es nicht viel Grund zur Sorge über Mais gibt.
Die Wetterbedingungen für die nächsten 10 Tage sollten sogar noch besser für die Maisernte sein, sodass der Mais genügend Sonnenlicht erhalten wird.
Obwohl alles ideal aussieht, prognostizieren einige Kommentare, dass die Schätzung der USDA für die Ernte leicht höher ist und dass letztendlich der Ertrag um etwa 5 Prozent fallen wird. Es ist jedoch noch zu früh, um über endgültige Zahlen zu sprechen.
Die Wettervorhersage wird die Maispreise in den kommenden Wochen bestimmen, daher ist es notwendig, die Wettervorhersage zu überwachen.

Alte Sojabohnen- und Sojabohnenmehlernte werden weiterhin sehr hoch gehandelt, und es wird angenommen, dass sich die Situation in den nächsten Wochen ebenfalls nicht signifikant ändern wird.
Verzögerungen beim Verladen von Waren in Brasilien, die über 60 Tage dauern können, und die Nachfrage nach Sojabohnenmehl haben die Sojabohnenpreise hoch gehalten. Nur eine neue Ernte in Amerika kann die Situation des Sojabohnensupplies ändern und die Preise drücken.
Es kann nichts Signifikantes bezüglich der Preise alter und neuer Ernten getan werden, da die Wettersituation auch hier eine große Rolle spielen wird. Die Situation könnte sich nur signifikant ändern, wenn China plötzlich beschließen würde, die Hälfte der amerikanischen Sojabohnenernte zu kaufen.

Da die Wettervorhersage für die nächsten 10 Tage ideal aussieht, werden die Preise für Sojabohnenmehl keinen Grund für einen ‚Anstieg‘ nach oben haben, und sie sollten leicht sinken, während die Preise für alte Ernten aufgrund der starken Nachfrage nach alten Sojabohnen hoch bleiben.

Auf dem Inlandsmarkt gibt es keine signifikanten Veränderungen, was bedeutet, dass kroatische Verbraucher weiterhin Sojabohnenmehl aus dem Hafen von Koper beziehen. Laut den neuesten Informationen ist es immer noch ungewiss, ob Schiffe mit Sojabohnenmehl überhaupt in Kroatien ankommen werden und wo die Waren entladen werden, im Hafen von Rijeka oder in Škrljevo. Die zweite Option erfreut niemanden, da sie Komplikationen beim Wiegen der Waren mit sich bringt.
Die Fangquote im Norden Perus gilt für zehn Tage, und es stehen über 100.000 mt zur Verfügung. Daher scheint es, dass die Quote ungefähr oder sogar vollständig gefüllt wird. Die Situation im Süden des Landes ist bei weitem nicht so gut, wo von der Quote von 400.000 mt, die bis Ende August gefüllt werden soll, 80 Prozent verbleiben.
Laut Handelsberichten aus Peru sind die Verkäufe von Fischmehl auf bis zu 60.000 mt in einer Woche gestiegen. Dies ist ein Indikator dafür, was passieren kann, wenn die Preise ein akzeptables Niveau erreichen.
Da das Ende der Saison naht und die Verkäufe zunehmen, werden die Fischmehlbestände schnell erschöpft. Vor ein paar Wochen lagen die Bestände bei etwa 200.000 mt, während sie heute auf 140.000 mt oder sogar 100.000 mt geschätzt werden.
Berichte aus China deuten auf eine Räumung alter Bestände und eine Nachfrage nach neuen Mengen peruanischen Fischmehls in den kommenden Tagen hin.
Obwohl die Preise in der letzten Woche niedriger waren, wird aufgrund der gestiegenen Nachfrage ein Anstieg erwartet.

Iva Marđetko Mateš, Vajda Elvit