Ein Jahr nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens verbleiben 10 Millionen Kuna auf dem Konto der Werft „Kraljevica“, die auf die Gläubigerversammlung wartet, die in der Tat der Staat und das Finanzministerium als bei weitem größter Gläubiger dieser gescheiterten Werft sind, um endgültige Entscheidungen über den Abschluss des Insolvenzverfahrens zu treffen.
Für den Fall, dass eine Entscheidung über die teilweise Begleichung der Gläubigerforderungen getroffen wird, wie von Novi list berichtet, würde der Großteil dieses Geldes im Staatshaushalt landen. Dieses Geld wurde „Kraljevica“ von den Reedern zweier Neubauten kurz vor der Einleitung des Insolvenzverfahrens gezahlt, da dies eine Bedingung für die Übernahme ihrer unvollendeten Schiffe von der Werft war. Andernfalls wären sie Teil der Insolvenzmasse geworden.
In einer Situation, in der das Finanzministerium versucht, alles, was es von seinen Schuldnern bekommen kann, mit allen verfügbaren Mitteln einzutreiben, ist es überraschend, wie dieser gleiche ‚hungrige‘ Staat anscheinend keine Eile hat, das Geld einzutreiben, das auf dem Konto von ‚Kraljevica‘ in Insolvenz steht.
Die Insolvenzverwalterin Marija Ružić bestätigte, dass dieser Betrag von 10 Millionen Kuna unberührt auf dem Konto bleibt. Die Kosten des Insolvenzverfahrens, die Gehälter für etwa dreißig verbleibende Mitarbeiter der Werft umfassen, werden derzeit aus den Einnahmen dieser insolventen Werft sowie aus dem Geld aus dem Verkauf von nicht betriebsfähigen Vermögenswerten und Lagerbeständen beglichen, über die die gleiche Gläubigerversammlung bei einer Anhörung im November letzten Jahres eine Entscheidung getroffen hat. Neben der Bestätigung der Auswahl von vier Mitkonzessionären im Werftbereich sind dies bisher die einzigen konkreteren Entscheidungen, die die Gläubigerversammlung im vergangenen Jahr getroffen hat.
