In der vergangenen Woche begann die Europäische Kommission die Suche nach der Europäischen Innovationshauptstadt, oder iCapital.
Der Preis wird an die europäische Stadt verliehen, die sich als die beste beim Aufbau eines ‚Innovationsökosystems‘ erweist, das Bürger, Organisationen, Wissenschaft und die Wirtschaft verbindet. Angesichts der Tatsache, dass 68 Prozent der europäischen Bevölkerung in städtischen Gebieten leben, wird angenommen, dass diese Gebiete am meisten zu größerer Innovation in Europa beitragen werden. Viele Städte fördern Innovation in ihrem Dienstleistungsspektrum, aber der Schlüssel liegt darin, das richtige Umfeld zu schaffen, damit andere innovieren können und die Verbindung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zu erleichtern. Eine unabhängige Expertengruppe wird den Gewinner im Frühjahr nächsten Jahres auswählen und ihm 500.000 Euro als Unterstützung für weitere Bemühungen verleihen. Die Frist für die Bewerbungen der Städte endet am 3. Dezember 2013.
Strenge Kriterien Die Bewerberstädte werden nicht nur auf der Grundlage von Initiativen, sondern auch auf der Grundlage vergangener Erfolge sowie zukünftiger Ideen zur Verbesserung der Innovationskapazität bewertet. In dieser Hinsicht müssen die Städte nachweisen, dass sie eine umfassende Strategie verfolgen, die innovativ (in Bezug auf Konzepte, Prozesse und Werkzeuge), inspirierend (um Talente, Finanzierung, Investitionen und Bürgerengagement anzuziehen), integriert (Verbindung zu den Zielen der Europa-2020-Strategie, insbesondere zu intelligentem, nachhaltigem und inklusivem Wachstum in ganz Europa) und interaktiv (Aufbau einer Innovationsgemeinschaft innerhalb der Stadt und mit anderen Städten) ist.
