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Luxusklassiker sind im Preis innerhalb eines Jahres um 28 Prozent gestiegen

Aufgrund des zunehmenden Interesses wohlhabender asiatischer Investoren ist der Wert von Luxusklassikern wie Ferraris, Bugattis und Bentleys innerhalb eines Jahres um 28 Prozent gestiegen, und auch in den Sammlermärkten für wertvolle Münzen und Briefmarken wurden erhebliche Preiserhöhungen verzeichnet.

Das Immobilienberatungsunternehmen Knight Frank, das den Index für Preisbewegungen von Luxusgütern veröffentlicht, erklärt, dass die Reichen der Welt Geld in greifbare Gegenstände investieren, die sie genießen können, zu einem Zeitpunkt, an dem es scheint, dass sich die globale Wirtschaft zu erholen beginnt. Viele wohlhabende Asiaten haben klassische Autos erworben, die sie in Garagen in Großbritannien oder anderswo in Europa aufbewahren und zu Rennen fahren.

So wurde beispielsweise im Juli ein seltener Mercedes-Benz W196 von 1954, in dem der fünfmalige Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio aus Argentinien zwei Rennen gewann, bei einer Auktion für 19,6 Millionen Pfund verkauft, was ihn zum teuersten jemals versteigerten Auto macht.

Bis jetzt galt Gold als sicherer Hafen für Investoren in unsicheren Zeiten, aber sein Wert ist im vergangenen Jahr nach 12 Jahren eines Aufwärtstrends um 23 Prozent gefallen. Nach den klassischen Autos sind die Preise für wertvolle Münzen und Briefmarken laut dem Index für Preisbewegungen von Luxusgütern am stärksten gestiegen – um neun bzw. sieben Prozent. Der Wert von Kunstwerken ist bei zunehmender Vorsicht und Selektivität der Käufer kürzlich im Durchschnitt um sechs Prozent gefallen.