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Die Hälfte der kroatischen Bürger würde für einen guten Job an einen anderen Standort ziehen

Eine Studie über persönliche und Konsumgewohnheiten in Kroatien und der Region, durchgeführt von der Hypo Alpe-Adria-Banka und der Beratungsfirma A.T. Kearney, hat gezeigt, wie zufrieden die kroatischen Bürger mit ihrer materiellen Situation sind, wofür sie am meisten ausgeben, wo sie glauben, rationaler sein und sparen zu können, was ihre Kaufentscheidungen für Produkte und Dienstleistungen beeinflusst, welche Medien sie am meisten konsumieren und wie sie Reputation, Geschäftskosten und Standort als die wichtigsten Faktoren bei der Wahl ihrer Bank betrachten.

Die Forschung zeigt, dass 51 Prozent der Befragten mit ihrer aktuellen materiellen Situation zufrieden sind, 58 Prozent mit ihrem Beschäftigungsstatus und über 80 Prozent mit ihrem Familien- und Sozialleben. Gleichzeitig bewerteten 45 Prozent der Befragten ihre Lebensqualität als gut, obwohl sie sie schlechter einschätzen als vor drei Jahren. Darüber hinaus erwarten 57 Prozent von ihnen, dass sich ihre Lebensqualität in Zukunft verbessern wird.

Das Hauptziel des durchschnittlichen Befragten ist es, materielle Unabhängigkeit zu gewährleisten, während die größten Sorgen Arbeitslosigkeit und die Verschlechterung der finanziellen Situation infolge der wirtschaftlichen Rezession sind. In diesem Zusammenhang glauben 17 Prozent der Befragten, dass ihr Einkommen aus Arbeit nicht ausreicht, um die Grundbedürfnisse zu decken, und 53 Prozent würden einen Umzug in Betracht ziehen, wenn sich eine Arbeitsmöglichkeit an einem anderen Standort ergeben würde.

Die kroatischen Bürger geben die meisten Mittel für Lebensmittel und Haushaltsbedarf (94 %), Wohnkosten (89 %) und Telefonkosten (73 %) aus und glauben, dass sie am meisten sparen könnten, indem sie die Telefonkosten (76 %), Kleidung (67 %), Wohnkosten (67 %), Haushaltsbedarf (55 %) und Fahrzeugkosten (42 %) reduzieren. Preis und Qualität werden als die dominierenden Faktoren beim Kauf von Produkten erwartet, während 43 Prozent der Befragten die Markenrelevanz überhaupt nicht berücksichtigen.

Im Abschnitt über Banken gaben die Befragten an, dass die Faktoren, die ihre Wahl der Bank am meisten beeinflussen, Reputation, die Preise von Produkten und Dienstleistungen sowie die Nähe der Filialen sind. Ein Girokonto (93 %) ist das Produkt/Dienstleistung, das von den Befragten am häufigsten genutzt wird, gefolgt von Online-Banking (49 %), Kreditkarten (34 %), Debitkarten (33 %), genehmigten Überziehungen (30 %) und traditionellen Ersparnissen (27 %). Die fünf Produkte/Dienstleistungen, die die Bürger in Zukunft am liebsten ihrem Portfolio hinzufügen würden, sind: Ersparnisse (22 %), Lebensversicherung (13 %), Kreditkarten (11 %), Online-Banking (11 %) und Mobile Banking (9 %).

In Bezug auf die Kommunikation kommunizieren bis zu 88 Prozent der Befragten direkt mit ihrer Hauptbank während Besuchen in den Filialen, 58 Prozent tun dies über das Internet, 19 Prozent telefonisch und über den Kundenservice, und 13 Prozent nutzen Mobile Banking, das in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat.

Sie heben drei Bereiche hervor, in denen ihre Hauptbank die Kundenbeziehungen verbessern könnte: Belohnung von Loyalität (62 %), Flexibilität bei der Erstellung von Produkten gemäß den Kundenbedürfnissen (58 %) und einfachere Beschreibungen von Produkten/Dienstleistungen ohne übermäßig technische Bankensprache (41 %).

In Bezug auf persönliche und Konsumgewohnheiten besitzen mehr als 60 Prozent der Befragten einen Laptop oder Desktop-Computer, und sie nutzen am häufigsten das Internet (99 %), gefolgt von Mobiltelefonen (90 %), Radio (90 %), Fernsehen (85 %) und sozialen Netzwerken (72 %). Unter denjenigen, die soziale Netzwerke nutzen, tun dies 96 Prozent mindestens einmal pro Woche, 77 Prozent täglich, und das beliebteste soziale Netzwerk ist Facebook.