Die Erste&Steiermaerkische Bank d.d. hielt im Jahr 2013 ein stabiles Niveau der operativen Leistung aufrecht und erhöhte weiter ihre Marktanteile bei den Gesamtkapitalien, Krediten und Einlagen, während der Rückgang des Nettogewinns auf 68,4 Millionen Kuna das Ergebnis gestiegener Rückstellungen, Anpassungen an regulatorische Maßnahmen sowie die Umsetzung von Vorinsolvenzvergleichen war, gab die Erste Bank heute bekannt.
Im Jahr 2013 erzielte die Erste Bank einen Nettogewinn von 68,4 Millionen Kuna, verglichen mit 482,7 Millionen Kuna Ende 2012. Der Rückgang des Nettogewinns, erklärt die Bank, ist das Ergebnis gestiegener Rückstellungskosten aufgrund der objektiven wirtschaftlichen Situation und Marktbedingungen, die sich allgemein negativ auf die Unternehmensaktivitäten auswirken, Anpassungen an neue regulatorische Maßnahmen der Kroatischen Nationalbank (HNB) sowie die Umsetzung von Verfahren zur Vorinsolvenzregelung.
Sie betonen jedoch, dass das erzielte finanzielle Ergebnis im Einklang mit den festgelegten Zielen steht, da eine solche Entwicklung in die Geschäftspläne für 2013 integriert wurde.
Die Gesamtkapitalien der Erste Bank beliefen sich Ende 2013 auf 60,1 Milliarden Kuna, was 2,7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr ist. Laut HNB-Daten betrug der Anteil der Erste Bank an den Gesamtkapitalien im kroatischen Bankensektor Ende 2013 14,8 Prozent, verglichen mit 14,4 Prozent Ende 2012.
Die Gesamtkredite der Bank beliefen sich Ende des letzten Jahres auf 39,9 Milliarden Kuna oder 2,7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Der Marktanteil der Bank bei den Gesamtkrediten stieg im Jahresvergleich auf 15,3 Prozent (von 14,8 Prozent im Jahr 2012).
