Der weltweit größte Hersteller von alkoholfreien Getränken, Coca-Cola, plant, bis Ende dieses Jahres einen umstrittenen Inhaltsstoff aus einigen seiner Markengetränke zu entfernen.
Bromiertes Pflanzenöl, oder BVO, ist in den Frucht- und Sportgetränken von Coca-Cola wie Fanta und Powerade enthalten. Es wird ersetzt, da ein Element dieses Zusatzstoffs in Flammschutzmitteln gefunden wurde.
Der Konkurrent Pepsi hat diesen chemischen Stoff bereits im letzten Jahr aus Gatorade-Sportgetränken entfernt. Ein Sprecher von Pepsi erklärte, dass das Unternehmen plant, BVO nicht mehr zu verwenden und aktiv daran arbeitet, es aus anderen Produktportfolios zu entfernen.
Laut medizinischen Forschern der Mayo Clinic ist übermäßiger Konsum von kohlensäurehaltigen Getränken, die BVO enthalten, mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen wie Gedächtnisverlust sowie Haut- und Nervenproblemen verbunden.
BVO wurde 1970 von der U.S. Food and Drug Administration von der Liste der sicheren Lebensmittelzutaten entfernt. Getränkeunternehmen können BVO jedoch in geringen Mengen verwenden.
Die Entscheidung von Coca-Cola, BVO aus seinen Getränken zu entfernen, spiegelt einen wachsenden Trend unter Unternehmen wider, bestimmte Praktiken aufgrund des öffentlichen Drucks zu überdenken.
Die Kampagne gegen die Verwendung von BVO wurde von einer Teenagerin aus Mississippi, Sarah Kavanagh, initiiert. Ihre Online-Petition auf Change.org zur Entfernung von BVO aus Getränken wurde von Tausenden von Menschen unterzeichnet.
