Die Europäische Kommission gab heute bekannt, dass sie staatliche Beihilfen genehmigt hat, die Bulgarien bereitstellt, um das Finanzsystem zu stärken und die Liquidität nach dem Ansturm der letzten Woche auf die Schalter zweier großer Banken zu erhöhen.
Brüssel genehmigte gestern ein Darlehen von 3,3 Milliarden Leva (1,69 Milliarden Euro), um Banken zu unterstützen, die laut bulgarischen Behörden von einer Verschwörung angegriffen wurden, die darauf abzielt, das Bankensystem zu destabilisieren.
„Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die durch die Darlehensbereitstellung implizierte staatliche Beihilfe verhältnismäßig und angemessen ist, um die ausreichende Liquidität im Bankensystem unter den spezifischen Umständen sicherzustellen“, heißt es in der Erklärung.
Brüssel betont, dass das bulgarische Bankensystem grundsätzlich solide ist.
„Es ist gut kapitalisiert und das Liquiditätsniveau ist im Vergleich zu ähnlichen Systemen in anderen Ländern hoch“, fügt es hinzu.
„Aus präventiven Gründen hat Bulgarien diese Maßnahme ergriffen, um die Liquidität weiter zu erhöhen und sein Finanzsystem zu sichern“, fügt es hinzu.
