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Euro unter 1,36 Dollar

Die asiatischen Märkte handeln heute Morgen vorsichtig, jedoch stehen die Märkte nicht unter dem gleichen Druck wie die europäischen Börsen und die Wall Street gestern aufgrund der finanziellen Probleme einer der führenden portugiesischen Banken.

An der Tokyo Stock Exchange fiel der Nikkei-Index um 0,5 Prozent auf 7:30 Uhr, während die Aktienkurse in Hongkong und Südkorea um 0,1 bzw. 0,8 Prozent sanken.

Die Aktienindizes in Shanghai, Australien und Singapur hingegen stiegen um 0,3 bis 0,6 Prozent, sodass der MSCI-Index der Aktien im Asien-Pazifik-Raum, ohne Japan, im Vergleich zu gestern um 7:30 Uhr nahezu unverändert war.

Die asiatischen Märkte handeln heute Morgen vorsichtig, da die Aktienkurse an den europäischen Börsen und der Wall Street gestern fielen, nachdem der Handel mit Aktien der portugiesischen Finanzgruppe Espirito Santo, dem Hauptaktionär der Espirito Santo Bank, aufgrund von „signifikanten Schwierigkeiten“ im Mutterunternehmen ESI ausgesetzt wurde.

Aufgrund der Ängste der Investoren vor einer möglichen neuen Finanzkrise in Portugal war der Finanzsektor gestern unter dem größten Druck an den europäischen Märkten.

Nach den Turbulenzen an den europäischen Börsen gestern betonen Analysten jedoch, dass die finanziellen Probleme dieser portugiesischen Bank die Kreditwürdigkeit des Landes nicht beeinträchtigen sollten.

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Fonds beginnen, Kapital aus den peripheren Mitgliedstaaten der Eurozone abzuziehen und es in andere Schwellenmärkte umzuleiten. Infolgedessen stieg der MSCI-Index der Aktien in Schwellenmärkten gestern und näherte sich seinem höchsten Stand seit 17 Monaten. Dies wird heute Morgen auch von den asiatischen Märkten unterstützt.

Es gibt jedoch keinen Grund für einen Anstieg der Aktienkurse, da eine Reihe von aktuellen Daten, einschließlich der von gestern aus Frankreich und Italien, auf eine Verlangsamung des Wachstums der Eurozone hinweisen.

Das Wachstum der US-Wirtschaft ist etwas schneller, aber die Investoren sind besorgt über eine große Anzahl von Warnungen von US-Unternehmen, dass ihre Ergebnisse im zweiten Quartal schwächer ausfallen werden als zuvor geschätzt.

Aufgrund der Unsicherheit an den Kapitalmärkten ist der japanische Yen in den Fokus der Investoren auf den Devisenmärkten gerückt, der als sicherer Hafen für Kapital in unsicheren Zeiten bekannt ist.

Heute Morgen fiel der Dollar-Wechselkurs auf 101,20 Yen, während er gestern zu dieser Zeit bei 101,60 Yen lag.

Der Euro schwächte sich auch gegenüber dem Yen, wobei sein Preis von gestern 138,55 auf 137,60 Yen fiel.

Der Euro schwächte sich auch gegenüber dem Dollar. Heute Morgen fiel sein Wechselkurs unter die Marke von 1,36 Dollar, während er gestern zu dieser Zeit bei 1,3645 Dollar lag.