Die griechische Regierung hat am Donnerstagabend zugestimmt, eine weitere Liste von Wirtschaftsreformen umzusetzen, um eine Verlängerung der finanziellen Hilfe zu sichern. Das Treffen in Brüssel dauerte bis nach Mitternacht.
An dem Treffen nahmen der griechische Premierminister Alexis Tsipras, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der Eurogruppenleiter Jeroen Dijsselbloem, der niederländische Premierminister Mark Rutte, der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk, der französische Präsident Francois Hollande und der Gouverneur der Europäischen Zentralbank Mario Draghi teil.
In einer Erklärung der europäischen Führer wurde festgestellt, dass es im ‚Interesse aller liegt, die Verhandlungen so schnell wie möglich abzuschließen‘, was eine höfliche Art ist, auszudrücken, dass die finanzielle Situation Griechenlands alarmierend ist. Griechenland ist vollständig von EZB-Krediten abhängig. Im Februar wurde eine Verlängerung des finanziellen Hilfspakets in Höhe von 240 Millionen Euro genehmigt, aber alles hängt von der Bereitschaft Griechenlands ab, Wirtschaftsreformen umzusetzen. Griechenland möchte, dass der letzte Teil des finanziellen Pakets in Höhe von sieben Milliarden Euro so schnell wie möglich ausgezahlt wird, um eine Insolvenz und den Austritt aus der Eurozone zu vermeiden.
