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YouTube ist cool, Facebook ist out

Die neuesten Forschungen von GlobalWebIndex haben bestätigt, dass die Anzahl der aktiven Facebook-Nutzer, des am weitesten verbreiteten sozialen Netzwerks in Kroatien, weltweit zurückgeht.

Die Forschung zeigte, dass Facebook im Jahr 2014 in Bezug auf die Nutzerzahlen und die Beliebtheit unter durchschnittlichen Internetnutzern an der Spitze blieb; jedoch ist die Anzahl der aktiven Facebook-Nutzer im Vergleich zum Vorjahr um volle neun Prozent gesunken, und damit ist auch der sogenannte „X-Faktor“ von Facebook unter der jüngeren Bevölkerung gesunken. Dies bedeutet konkret, dass Facebook unter Teenagern nur den dritten Platz in Bezug auf den Coolness-Faktor einnimmt (nur 14 % der Stimmen), hinter YouTube (22 %) und Instagram (16 %).

Wo sind die Teenager und was machen sie?

Soziale Medien-Nutzer im Alter von 16 bis 19 Jahren nutzen hauptsächlich YouTube, Instagram, Twitter und Snapchat. Unter ihnen legt die GWI-Forschung besonderen Wert auf Snapchat, das unter Teenagern in den USA weitaus beliebter ist als Facebook Messenger und WhatsApp. Die Forschung kommt zu dem Schluss, dass junge Menschen 3,5-mal wahrscheinlicher Snapchat nutzen als der durchschnittliche Internetnutzer.

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Laut der GWI-Forschung nutzen wir von den durchschnittlich 5,39 sozialen Netzwerken, auf denen wir offene Profile haben, aktiv knapp drei Plattformen und verbringen täglich bis zu eine Stunde und 40 Minuten damit. Wir richten unsere wertvolle Zeit zunehmend auf mobile Geräte. Von der online verbrachten Zeit entfällt über ein Viertel auf das Surfen über Smartphones oder Tablets. Das Surfen im Internet über ein mobiles Gerät nimmt fast zwei Stunden täglich in Anspruch.

Nataša Blagojević, Leiterin der Abteilung für Content Management und soziale Medien bei Proximity Zagreb, kommentierte die Veröffentlichung der GWI-Forschungsergebnisse:

– Basierend auf dieser Forschung, obwohl Nutzer aus Kroatien und den Nachbarländern nicht einbezogen wurden, und unter Berücksichtigung der lokalen Märkte, können wir mit Zuversicht sagen, dass diese Trends hier bereits teilweise beobachtet werden können. Sie werden bald in größerem Umfang spürbar sein. Daher legen wir besonderen Wert auf die Erstellung und Anpassung von Foto- und Videoinhalten für verschiedene soziale Netzwerke und Plattformen, insbesondere mobil, wo es entscheidend ist, sich nicht nur durch responsives Design oder mobile Versionen von Seiten an den Nutzer anzupassen, sondern auch Inhalte zu erstellen, die für mobile Nutzer optimiert sind.