Der deutsche Automobilhersteller Audi (VW) berichtet, dass er 2017 die Modelle Q7 und A4 auf dem amerikanischen Markt anbieten wird, die mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren können, was die erste kommerzielle Nutzung der „V-to-I“ (Fahrzeug-zu-Infrastruktur) Technologie markiert.
– Dies ist unser Durchbruch in V-to-I, sagte Pom Malhotra, der Geschäftsführer der vernetzten Fahrzeugabteilung von Audi. – Dies ist nicht als Sicherheitsmerkmal gedacht, sondern als ein Merkmal, das Komfort und Bequemlichkeit bietet.
Das System von Audi wird für die Fahrer einen Countdown bis zur grünen oder roten Ampel anzeigen, und Malhotra erklärt, dass eine solche Bequemlichkeit einen großen Teil der Angst, die mit dem Warten im Verkehr verbunden ist, verringert. Der Countdown stoppt einige Sekunden, bevor das grüne Licht angeht, was die Fahrer zwingt, wegzuschauen und die Situation an der Kreuzung zu überprüfen. Das System wird die Fahrer auch auf das Eintreffen einer roten Ampel hinweisen, während sie fahren, was ein rechtzeitiges Bremsen ermöglicht.
Reuters berichtet, dass verschiedene Automobilhersteller weltweit die V-to-I-Technologie testen. In Zukunft könnte sie mit Navigationssystemen verbunden werden oder das Starten und Stoppen von Motoren im Stadtverkehr regulieren. Fahrzeuge könnten auch eine Schätzung der Geschwindigkeit liefern, die erforderlich ist, um den Verkehr synchron mit dem Ein- und Ausschalten der Ampeln zu navigieren, ähnlich einer „grünen Welle.“
