Die gesamten Kredite an Haushalte beliefen sich zum Ende des letzten Jahres laut den neuesten Daten der Kroatischen Nationalbank (HNB) auf 117,6 Milliarden Kuna und wurden im Vergleich zum Ende von 2015 um 5,5 Prozent reduziert, was den jährlichen Rückgang fortsetzt, der seit Juli 2015 anhält.
Die gesamten Kredite an den Haushaltssektor sanken im Dezember im Monatsvergleich um 467 Millionen Kuna oder 0,4 Prozent, während der jährliche Rückgang 6,9 Milliarden Kuna oder 5,5 Prozent beträgt. Dies wird stark durch die Auswirkungen der Umwandlung von Krediten in ‚Schweizer Franken‘ unterstützt, was laut Analysten der Raiffeisenbank Österreich (RBA) auch durch die Daten über die Entwicklung der Wohnungsbaudarlehen angezeigt wird, die den größten Anteil an den gesamten Krediten an Haushalte ausmachen, nämlich 45 Prozent.
Nämlich belief sich zum Ende Dezember 2016 der Kuna-Äquivalent der gesamten Wohnungsbaudarlehen auf 52,5 Milliarden Kuna, was 129 Millionen Kuna oder 0,2 Prozent mehr ist als zum Ende November, während der jährliche Rückgangstrend mit 11,1 Prozent oder 6,6 Milliarden Kuna im Vergleich zum gleichen Monat 2015 fortgesetzt wurde.
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Die RBA-Analysten stellen auch fest, dass seit dem Ende 2015 nach dem Umwandlungsprozess ein starker Trend zur Erhöhung des Anteils an Wohnungsbaudarlehen, die an den Euro gebunden sind, zu beobachten ist, während gleichzeitig die an den Schweizer Franken gebundenen Kredite einen starken Rückgang verzeichnet haben. So zeigen die HNB-Daten, dass der Haushaltssektor zu Beginn des Jahres 2015 23,1 Milliarden Kuna an Krediten hatte, die an den Schweizer Franken gebunden waren, was fast 18 Prozent der gesamten Kreditverschuldung dieses Sektors ausmachte und 36 Prozent des Anteils an den gesamten Wohnungsbaudarlehen zu diesem Zeitpunkt darstellte.
