Home / Lifestyle und Trends / Wir können Stress für angesammelte Pfunde verantwortlich machen

Wir können Stress für angesammelte Pfunde verantwortlich machen

Der Zusammenhang zwischen Gewichtszunahme und Stress wurde erneut in einer Studie bestätigt, die im Journal Obesity veröffentlicht wurde und die Cortisolspiegel in den Haaren von über 25.000 Männern und Frauen über einen Zeitraum von vier Jahren maß. Diejenigen mit den höchsten Werten des ‚Stresshormons‘ hatten auch das meiste Gewicht und den größten Taillenumfang.

Diese Schlussfolgerungen unterstützen frühere Forschungen, die behaupten, dass Stress als Auslöser für ungesunde Gewohnheiten wie den Konsum von zucker- und fettreichen Lebensmitteln wirkt. Darüber hinaus können hohe Cortisolspiegel den Stoffwechsel und die Fettspeicherung beeinflussen, was impliziert, dass Gewicht auch ohne Änderung der Ernährungsgewohnheiten zugenommen werden kann.

>>> Stille Anzeichen von Diabetes, die wir nicht ignorieren dürfen

Der Zusammenhang zwischen hohen Cortisolspiegeln und angesammeltem Gewicht um die Taille ist besonders wichtig, da er ein Risikofaktor für die Entwicklung von Herzkrankheiten oder Diabetes ist.

In der im Journal Obesity veröffentlichten Studie waren alle Teilnehmer über 54 Jahre alt, und es wird betont, dass die Schlussfolgerungen nicht auf jüngere Personen zutreffen. Die Hauptempfehlung ist, gesunde Gewohnheiten wie Bewegung und gesunde Ernährung auch in stressigen Zeiten aufrechtzuerhalten.