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AirBnB erhebt eine Milliarde Dollar zusätzliches Kapital, lehnt bevorstehenden Börsengang ab

Das Online-Apartmentvermietungsunternehmen AirBnB hat eine Milliarde Dollar zusätzliches Kapital gesammelt, das voraussichtlich für die globale Geschäftsexpansion verwendet wird, wodurch die aktuelle Bewertung des Unternehmens auf 31 Milliarden Dollar steigt.

Der amerikanische Anwendungsentwickler für Unterkunftsdienste mit Sitz in San Francisco gab diese Investition von Dritten in einer Einreichung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde bekannt.

AirBnB hat sich nicht dazu geäußert, wie die Mittel verwendet werden, aber es wird erwartet, dass sie für die globale Geschäftsexpansion genutzt werden. Das Unternehmen ist seit seiner Gründung im Jahr 2008 schnell gewachsen und ist derzeit in 65.000 Städten weltweit tätig.

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Das Unternehmen, das keine Geschäftsdaten veröffentlicht, verdient, indem es Einzelpersonen ermöglicht, ihre Wohnungen und Häuser zu vermieten. Es erhebt drei Prozent von jeder Buchung und berechnet eine Servicegebühr von 6 bis 12 Prozent von den Gästen.

AirBnB erzielte in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 seinen ersten Gewinn, und laut Medienberichten wird erwartet, dass dieses Geschäftsmodell in diesem Jahr auf bestehenden Grundlagen fortgeführt wird. Es wurde auch bekannt gegeben, dass das Unternehmen keine Pläne für einen Börsengang in naher Zukunft hat.

Kürzlich hat AirBnB begonnen, neue Dienstleistungen für Nutzer anzubieten, darunter geführte Touren, und kündigt weitere Dienstleistungen an, die für Touristen attraktiv sind, wie Restaurantreservierungen.

Die Trips-App

Die neue Trips-App umfasst Kategorien von ‚Erlebnissen‘, ‚Orten‘ und Unterkünften, und AirBnB plant, schließlich Flüge und andere Dienstleistungen hinzuzufügen.

Die ‚Erlebnisse‘ beziehen sich hauptsächlich auf die Teilnahme an handwerklichen Aktivitäten, die von lokalen Experten geleitet werden, und umfassen beispielsweise den Zugang zu ‚verborgenen Schätzen‘ wie dem Geigenbau in Paris oder die Teilnahme an einem Marathon in Kenia.

Das Unternehmen sieht sich jedoch auch Kritik ausgesetzt, weil es die Mietpreise erhöht und zur Wohnungsknappheit in einigen Städten beiträgt.