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Kim Jong-Un’s Raumfahrtprogramm als ‚Feigenblatt‘ für militärische Experimente

– Die Entwicklung und Produktion einer neuen Generation von Hochschubtriebwerken wird dazu beitragen, die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen zu stärken, die es uns ermöglichen werden, ein globales Niveau im Bereich der Satellitenstartplätze und für Interventionen im Weltraum zu erreichen – kündigte die offizielle nordkoreanische Agentur KCNA am Sonntag an.

Gefährliche Zweifel

Diese Raketentriebwerke können jedoch leicht für den Start von Geschossen umfunktioniert werden. Viele Beobachter glauben, dass das nordkoreanische Satellitenstartprogramm lediglich ein ‚Feigenblatt‘ ist, das die Realität, nämlich militärische Experimente, verschleiert.

Dieser neue Test erfolgt zu einem Zeitpunkt, als der neue US-Außenminister Rex Tillerson am Samstag in Peking ankam, nach Besuchen in Japan und Südkorea. Während dieser Asientour betonte der US-Chef-Diplomat, dass die Vereinigten Staaten die Politik der ’strategischen Geduld‘, die Washington gegenüber dem Regime in Pjöngjang angewendet hat, nicht länger verfolgen werden, da eine solche Politik keine Ergebnisse gebracht hat. In diesem Zusammenhang hob er hervor, dass eine US-Militäroperation ‚eine in Betracht gezogene Option‘ ist. Tillersons Aussagen beziehen sich auf zwei nordkoreanische Atomtests im Jahr 2016 und die jüngsten Raketenstarts, die das Regime als Tests vor möglichen Angriffen auf US-Stützpunkte in Japan bezeichnete.