Home / Informationen / Rohstoffmarkt: Preise für alle Getreide-Futures fallen

Rohstoffmarkt: Preise für alle Getreide-Futures fallen

In der letzten Woche kam es zu einem Rückgang der Preise für Futures aller Getreidearten an der CME. Mais „rutschte“ um 5 $ pro Tonne, Sojabohnen nur um 2 $, während Sojaschrot und Weizen um bis zu 8 $ pro Tonne korrigiert wurden.

Gute Wettervorhersagen für die USA werden zu schnelleren Maispflanzungen führen. Je schneller der Mais in den Boden kommt, desto schneller wird er wachsen, und höhere Erträge werden erwartet. In Argentinien und Brasilien sind die Wetterbedingungen ausgezeichnet, sodass die Ernteprognosen täglich steigen.

Die Sojabohnenpreise sind aufgrund der Ankündigung eines Anstiegs der Pflanzungen in Kanada um 10 % eingebrochen. Gleichzeitig sickerte die Information durch, dass brasilianische Landwirte nur 50 % ihrer Sojabohnenernte verkauft haben, was zu einem Verkauf der verbleibenden Mengen und weiteren Preisrückgängen oder zur Ansammlung von Mengen in der Hoffnung führen wird, dass die Preise bald steigen.

>>> Zeit des Überflusses: ‚Akuter‘ Mangel an Lagerraum für Getreide weltweit

In Peru liegt der Fischfang bei etwa 160.000 Tonnen, was etwa 60.000 Tonnen produzierten Fischmehls entspricht. Die neue Quote für den nördlichen Teil Perus beträgt 2,8 Millionen Tonnen, und der Fang begann am 22. April und endet am 31. Juli. Aus der insgesamt angegebenen Quote können zwischen 650.000 und 700.000 Tonnen Fischmehl produziert werden, und 250.000 Tonnen wurden bereits im Voraus verkauft. Die verbleibenden 400.000 Tonnen werden ebenfalls sehr schnell auf dem globalen Markt verkauft.

Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich atmeten die Investoren auf und begannen, Euros zu kaufen, da niemand mit einem Sieg von Le Pen und einer neuen politischen Krise in der EU rechnet. Daher stärkte sich der Euro gegenüber dem Dollar um über 1,5 % und erreichte den höchsten Stand der letzten fünf Monate, derzeit bei 1,0915. Alle Augen sind auf die Sitzung des EZB-Rats gerichtet, die für Ende der Woche angesetzt ist, wo eine Entscheidung über die Zinssätze getroffen wird. Es wird erwartet, dass in den kommenden Monaten Kapital aus anderen Währungen in Euros zurückfließt, was die Nachfrage im Laufe des Jahres erhöhen wird. Dies wird dazu führen, dass der Euro gegenüber dem Dollar um bis zu 10 % stärker wird.