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Städte und Gemeinden werden in der Lage sein, kommunale Dienstleistungen zu privatisieren oder sie in Konzession zu vergeben, und die entsprechende Infrastruktur könnte in die Hände privaten Kapitals gelangen. Dies ist eine Gelegenheit für Unternehmer, erfordert jedoch eine sorgfältige Prüfung der Rentabilität, da die Preise für kommunale Dienstleistungen heute überwiegend sozial und nicht marktorientiert sind.
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Die größte Attraktion nach den Kommunalwahlen werden nicht neue oder alte Gesichter in der politischen Arena sein, sondern die nächste Phase der Privatisierung – kommunale Dienstleistungen in den lokalen Verwaltungseinheiten (LGUs). Der Weg zu privatem Kapital, dessen Macht und Einfluss bis jetzt begrenzt waren, wird durch den Entwurf des Gesetzes über die kommunale Wirtschaft eröffnet, den Minister Lovro Kuščević selbst nur als groben Entwurf bezeichnet hat und der die Öffentlichkeit nur deshalb interessiert hat, weil er sie finanziell trifft. Es ist vorgesehen, dass die LGUs zwei neue Finanzierungsquellen für den Bau und die Instandhaltung kommunaler Infrastruktur anstelle des kommunalen Beitrags einführen: Baupacht und einen Beitrag für den Bau kommunaler Infrastruktur, der während des Immobilienbaus zu zahlen ist. So haben wir anstelle von weniger Abgaben mehr davon. Aber das ist nicht einmal die eigentliche Sensation. Während die Bürger mehr zur Mitfinanzierung kommunaler Infrastruktur beitragen werden, werden Städte und Gemeinden in der Lage sein, kommunale Dienstleistungen zu privatisieren, und die entsprechende Infrastruktur könnte in die Hände privaten Kapitals gelangen.
