Der Aufsichtsrat der Kroatischen Radiotelevision hat einstimmig den Bericht über die Durchführung der Aufsicht über die Rechtmäßigkeit der Geschäfte und der Geschäftstätigkeit für das Jahr 2016 angenommen. Bei der Sitzung wurde die Geschäftsführung des öffentlichen Dienstes scharf kritisiert. Es wurde auch festgestellt, dass „aufgrund von Fällen, die das Ergebnis möglicher korrupter Handlungen und illegaler Aktivitäten bestimmter Personen gewesen sein könnten,“ der Aufsichtsrat Berichte an DORH bezüglich der Beschaffung audiovisueller Werke von unabhängigen Produzenten, dem Abschluss von außergerichtlichen Vergleichen und der Wirksamkeit der öffentlichen Beschaffung bei HRT weitergeleitet hat.
Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat einstimmig die vorgeschlagenen Änderungen der Vorschriften über die Gehälter der HRT-Mitarbeiter bei der Sitzung abgelehnt und den Generaldirektor auf die rechtliche Verpflichtung hingewiesen, die angeforderten Daten bereitzustellen, da deren Nichterfüllung, wie angegeben, die Durchführung von Aufsichtstätigkeiten im Rahmen der Zuständigkeit des Aufsichtsrats rechtswidrig verhinderte.
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In einem Schreiben an die Parlamentsvertreter wird festgestellt, dass 2016 in jeder Hinsicht herausfordernd für die Geschäfte und die Geschäftstätigkeit von HRT war. Mehrmals wurde die redaktionelle Struktur von HRT vollständig geändert, einschließlich fast des gesamten Satzes von Chefredakteuren der Radio- und Fernsehsender.
– Fernseh- und Radioprogramme wurden ohne ein vorher festgelegtes Programmschema ausgestrahlt, und die Zeitpläne einzelner Sendungen änderten sich mit jeder Änderung in der Geschäftsführung oder der redaktionellen Struktur von HRT. Das Fehlen eines Programmschemas führte zu häufigen Anfragen nach außergewöhnlichen Neuausgleichungen des Finanzplans von HRT, und in dieser Hinsicht gab es Anfragen nach Neuausgleichungen des Finanzplans, alles aufgrund unzureichender Planung der Programmkosten und des Fehlens eines Programmschemas, warnte der Aufsichtsrat.
Nicht-transparente Beschaffung audiovisueller Werke
Sie betonen auch, dass die Beschaffung audiovisueller Werke von unabhängigen Produzenten im Jahr 2016 nicht transparent durchgeführt wurde, ohne klar definierte Kriterien für die Projektevaluation, und Verträge mit bestimmten unabhängigen Produzenten wurden sogar vor Ablauf der Frist für die Einreichung von Anträgen auf den öffentlichen Aufruf abgeschlossen. Infolgedessen wurde das Ministerium für Kultur aufgefordert, eine administrative Aufsicht durchzuführen.
– Das Ministerium für Kultur führte keine administrative Aufsicht über die Durchführung der Verwendung von Staatsunterstützungsfonds für die Beschaffung audiovisueller Werke durch, betonen sie im Aufsichtsrat.
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