Für den Kauf von drei Unternehmensanteilen oder einem hundertprozentigen Anteil am Eigenkapital von Club Adriatic wurde nur ein verbindliches Angebot von der Firma Immo Invest Partner AG aus der Schweiz erhalten, die 54 Millionen Kuna für Club Adriatic bot, was 6,4 Millionen Kuna über dem Startpreis liegt, gab das Zentrum für Restrukturierung und Verkauf (CERP) bekannt.
– Im Rahmen der öffentlichen Angebotsaufforderung zum Kauf von drei Unternehmensanteilen von Club Adriatic wurde ein verbindliches Angebot von der Handelsgesellschaft Immo Invest Partner AG aus der Schweiz erhalten, die einen Preis von 54 Millionen Kuna für den Kauf der zum Verkauf stehenden Unternehmensanteile bot, was einen Betrag von 6,4 Millionen Kuna über dem Startpreis von 47,59 Millionen Kuna für die zum Verkauf stehenden Unternehmensanteile darstellt, heißt es in der Mitteilung von CERP.
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CERP kündigt an, dass seine Fachabteilungen in den kommenden Tagen eine detaillierte Analyse des erhaltenen Angebots durchführen werden.
Ende September dieses Jahres initiierte CERP den Verkaufsprozess von Club Adriatic, indem es einen öffentlichen Aufruf zur Interessenbekundung für den Kauf des Unternehmens veröffentlichte, und in dieser ersten Runde der Angebotsabgabe erhielt es 15 Absichtserklärungen. Potenzielle Investoren, die Absichtserklärungen gesendet hatten, wurden ebenfalls eingeladen, verbindliche Angebote einzureichen, deren Frist zunächst auf den 4. Dezember festgelegt wurde, dann jedoch auf den 15. Dezember bis 12 Uhr mittags verlängert wurde.
Während des Aufrufs zur Einreichung verbindlicher Angebote wurden vier Angebotsunterlagen erworben, und ein verbindliches Angebot wurde eingereicht, da potenzielle Investoren, die im ersten Durchgang Interesse bekundet hatten, nicht verpflichtet waren, im zweiten Durchgang ein verbindliches Angebot abzugeben, merkt CERP an.
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Das Unternehmen Club Adriatic wurde vor 14 Jahren vom Staat, konkret vom damaligen Kroatischen Privatisierungsfonds, gegründet, mit dem Ziel, ehemalige Militärkurorte, Hotels und Camps durch Privatisierungsprozesse oder auf andere Weise in touristische Funktion zu überführen.
Im Oktober 2014 wurde für dieses Unternehmen ein Verfahren zur vorläufigen Insolvenzregelung eingeleitet. Das Handelsgericht in Zagreb setzte jedoch das Verfahren zur Beendigung der vorläufigen Insolvenzregelung bis zur endgültigen Klärung des Verwaltungsstreits, der Anfang April 2016 vor dem Verwaltungsgericht in Zagreb eingeleitet wurde, aus.
