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Ministerium für Gesundheit: Spendenkonto für teure Medikamente eröffnet

Das Ministerium für Gesundheit hat ein Zahlungskonto zur Sammlung von Spenden für besonders teure Medikamente eröffnet, die nicht auf der Liste des Kroatischen Gesundheitsversicherungsfonds (HZZO) stehen, basierend auf dem Regierungsbeschluss der letzten Woche.

Die Kontonummer wurde auf der Website des Ministeriums für Gesundheit veröffentlicht, und sowohl juristische als auch natürliche Personen können Spenden für die Beschaffung von Medikamenten zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie und Neuroblastom leisten.

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Zusammen mit dieser Information wurden spezielle Zahlungsreferenzen veröffentlicht, die je nach Krankheit, für die die Zahlung erfolgt, und ob es sich um eine Spende von einer juristischen oder natürlichen Person handelt, variieren.

Die Kontonummer lautet – IBAN: HR1210010051863000160, und das Modell ist HR65.

Für Spenden von natürlichen Personen für das Medikament Nusinersen (Spinraza) zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie lautet die Referenznummer – 7099-019-47107-111, während für Spenden von Unternehmen die Referenznummer 7099-035-47107-113 lautet.

Für Spenden von natürlichen Personen für das Medikament Dinutuximab beta (Dinutuximab beta EUSA) zur Behandlung des Neuroblastoms lautet die Referenznummer 7099-019-47107-112, und für Spenden von Unternehmen lautet die Referenznummer 7099-035-47107-114.

Für Zahlungen aus dem Ausland wird zusätzlich zu den oben genannten Informationen der BIC (SWIFT) CODE HNB: NBHRHR2XXXX hinzugefügt.

Die über dieses Konto gesammelten Mittel werden strikt für ihren vorgesehenen Zweck und transparent ausgegeben, und die Öffentlichkeit wird über die gesammelten und ausgegebenen Mittel informiert, erklärt das Ministerium für Gesundheit, das für die Überwachung der vorgesehenen Verwendung des für diesen Zweck gespendeten Geldes im Haushalt verantwortlich ist.

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Das Zahlungskonto wurde eröffnet, nachdem die Regierung letzte Woche die Initiative des Ministeriums für Gesundheit angenommen hat, Aktivitäten zur Sammlung finanzieller Mittel zur Beschaffung von Medikamenten für seltene und/oder schwere Krankheiten, die nicht auf der Liste der HZZO stehen, einzuleiten.

Ein spezielles Expertengremium, das von Gesundheitsminister Milan Kujundžić ernannt wurde, ist verantwortlich für die Bewertung der medizinischen Rechtfertigung für die Verwendung des Medikaments für jeden einzelnen Patienten, der an einer seltenen und/oder schweren Krankheit leidet.