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Cinkuši im Mai in der Kulturfabrik

Die mit dem Porin ausgezeichnete Ethno-Weltmusikgruppe Cinkuši, die traditionelle Lieder aus Međimurje, Prigorje und Zagorje mit Punkrock kombiniert, feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Konzert am 11. Mai in der Kulturfabrik in Zagreb.

Wie in der Ankündigung hervorgehoben, sind die Hüter der Musik der Region, die die Luft ihrer Heimat tief einatmen, völlig offen für verschiedene Metamorphosen von Rock, Psychedelia, Jazz und sogar ausdrucksvoller Kammermusik. Cinkuši sind ein hervorragendes Beispiel für das ‚Übersetzen‘ traditioneller Lieder in explosive Teile von Punk, Freak-Folk, brillante Balladen oder subtile Kombinationen von Walzern und Kabarett mit Anklängen an den Neo-Folk-Underground.

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Bisher haben sie vier Soloalben veröffentlicht: ‚Zeleni kader‘ (1999), ‚Domesticus Vulgaris‘ (2005), ‚Špiritus Sanctus‘ (2009) und ‚Krava na orehu‘ (2017) sowie eine Live-CD/DVD ‚Uživancija!‘ (2011). Sie wurden in prestigeträchtige ausländische und heimische Compilations aufgenommen.

Von Anfang an strebten sie nach Multimedia und sind die Autoren der Musik für das Theaterstück ‚Pred smrt‘ von Dražen Ferenčina, Renea Medvešeks ‚Der Mann, der Europa rettete‘, und nahmen an ‚Hamlet‘ unter der Regie von Zlatko Vitez teil. Sie haben erfolgreich mit dem Tanzensemble Liberdance zusammengearbeitet und Musik für die Tanzaufführungen ‚Domesticus Vulgaris‘ oder ‚Simply Domestic‘ und ‚Etnounlimited oder Tears and Blood‘ geschrieben. Sie sind für die Musik der Animationsfilme ‚Ciganjska‘ und ‚Silencijum‘ verantwortlich.

Ein Dokumentarfilm über die Musikgruppe Cinkuši mit dem Titel ‚Die Cinkuši‘ wurde vom Kroatischen Fernsehen produziert und von Ljiljana Šišmanović inszeniert.

Sie wurden mit einem Porin für das Album ‚Špiritus Sanctus‘ ausgezeichnet, und bei den 13. Tagen des kroatischen Films erhielten sie einen Preis für die beste Originalmusik.

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– Cinkuši nehmen dich mit dorthin, wo andere Bands nicht hinführen können. Wo Schweiß Hemden durchtränkt, wo das Schlagzeug die Schuhe auszieht, und der Bass die Stiefel auszieht, wo die Mandoline das Unterhemd bindet, und die Geige den Pullover webt, wo sich eine angezogene Person nackt und zufrieden fühlt, und die Nackte sich bequem angezogen fühlt, wo die Trompete das Ende hinzufügt, und die Mundharmonika den Anfang, wo die Gitarre reißt und näht, wo Stimmen schneiden und singen, wo der Tag in die Nacht schmilzt, und jedes Lied sich wie das erste, das letzte und das einzige anfühlt. Vier sanfte und wilde Albumgeschöpfe wandern somit durch den Äther und die Welt und verzaubern alle, die das Gefühl des Nervenkitzels, des Tanzens, Singens und Wohlfühlens erleben möchten, so die Ankündigung.