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Forschung: Die Menopause verschlechtert die Symptome der rheumatoiden Arthritis

Eine neue amerikanische Studie zeigt, dass Frauen, die an rheumatoider Arthritis leiden, nach der Menopause eine signifikante Verschlechterung der Funktion erfahren.

Nach der Untersuchung von 8.189 Frauen mit rheumatoider Arthritis entdeckte ein wissenschaftliches Team der Universität Nebraska, dass prämenopausale Frauen einen langsameren Funktionsverlust im Vergleich zu postmenopausalen Frauen hatten. Körperliche Funktionen sind ein wichtiger Aspekt der Forschung zu Patienten mit rheumatoider Arthritis, da sie die Lebensqualität beeinflussen.

Diese Krankheit tritt dreimal häufiger bei Frauen als bei Männern auf, und es werden häufig signifikante funktionale Rückgänge und größere Behinderungen beobachtet; jedoch wurden die geschlechtsspezifischen Unterschiede dieser Erkrankung nicht gut untersucht.

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Frühere Studien haben gezeigt, dass sich die Bedingungen von Frauen in Bezug auf reproduktive und hormonelle ‚Ereignisse‘ wie die Geburt ändern. Während der Schwangerschaft erleben Frauen weniger Episoden von Arthritis, aber nach der Geburt nehmen Anzahl und Intensität der Symptome zu. Ebenso haben Frauen mit einer früheren Menopause ein höheres Risiko, rheumatoide Arthritis zu entwickeln, im Vergleich zu denen mit normaler oder später Menopause.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Menopause einen signifikanten Einfluss auf das Ausmaß und das Tempo des Funktionsverlusts bei Frauen mit rheumatoider Arthritis hat und mit der Verschlechterung der Krankheitssymptome verbunden ist.

In Anbetracht dieser Zusammenhänge zwischen hormonellen Veränderungen oder reproduktiven Ereignissen und rheumatoider Arthritis bei Frauen führten Wissenschaftler Forschungen durch, um die Beziehung zwischen Menopause und Funktionsstatus bei Frauen mit dieser Erkrankung zu untersuchen.

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Die leitende Forscherin, Elizabeth Molard, deren Ergebnisse in der Zeitschrift Rheumatology veröffentlicht wurden, erklärt, dass weitere Forschungen erforderlich sind, um zu verstehen, warum Frauen, die an dieser Krankheit leiden, nach der Menopause eine beschleunigte Verschlechterung erfahren.

– Dieser funktionale Rückgang verursacht nicht nur Leid bei Frauen, sondern ist auch kostspielig für Einzelpersonen und das Gesundheitssystem insgesamt. Zielgerichtete Forschung ist erforderlich, um die Mechanismen zu untersuchen, die diese Variablen miteinander verbinden, mit dem Ziel, Maßnahmen zu identifizieren, die die Funktion bei postmenopausalen Frauen mit rheumatoider Arthritis aufrechterhalten oder verbessern können.