Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) gab am Donnerstag in einem vorläufigen Bericht bekannt, dass ihr Nettogewinn im Jahr 2017 mehr als doppelt so hoch war und dass sie für 2018 Unterstützung für weiteres Wachstum durch den wirtschaftlichen Aufschwung in Osteuropa erwarten.
Der Nettogewinn des österreichischen Kreditgebers erreichte im Jahr 2017 1,12 Milliarden Euro, während er im Vorjahr 520 Millionen Euro betrug, wie die vorläufigen Geschäftsergebnisse für 2017 zeigen.
Der Finanzbericht umfasst die Geschäftsergebnisse der Muttergesellschaft Raiffeisen Zentralbank, mit der sie im vergangenen Jahr eine Partnerschaft eingegangen sind.
Die Nettozinseinnahmen blieben im Jahr 2017 mehr oder weniger auf dem Niveau des Vorjahres und betrugen 3,21 Milliarden Euro. Die Netto-Provisions- und Gebühreneinnahmen erreichten 1,719 Milliarden Euro und lagen damit etwa 120 Millionen Euro über dem Vorjahr.
Die Netto-Rückstellungen für notleidende Kredite wurden um mehr als die Hälfte auf 287 Millionen Euro gesenkt. Im Jahr 2016 betrugen sie 758 Millionen Euro. Der Anteil der notleidenden Kredite an den Gesamtkrediten fiel um drei Prozentpunkte auf 5,7 Prozent.
