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Unternehmen der Skifahrerin Nika Fleiss beantragt Insolvenzverfahren

Das Handelsgericht in Zagreb hat einen Antrag der Finanzagentur (Fina) auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen Ski Studio Fleiss d.o.o., das Unternehmen der gefeierten kroatischen Skifahrerin Nika Fleiss und ihres Vaters Rene, aufgrund unbezahlter Zahlungspflichten über einen ununterbrochenen Zeitraum von 120 Tagen und einem Gesamtbetrag von etwas über 14.000 Kuna erhalten.

Laut den im Antrag von Fina angegebenen Daten hat Ski Studio Fleiss einen Mitarbeiter, offene Konten und Festgelder in zwei Geschäftsbanken, und darüber hinaus hat Fina keine weiteren Informationen über die Vermögenswerte dieses Schuldners.

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Ski Studio Fleiss ist ein im Januar 2008 gegründetes Unternehmen mit einem Stammkapital von 20.000 Kuna, und die Geschäftsführer sind Reno und Nika Fleiss. Die Geschäftstätigkeiten dieses Unternehmens, das als Gesellschaft mit beschränkter Haftung für Bau, Dienstleistungen und Handel registriert ist, umfassen unter anderem die Planung und den Abriss von Gebäuden, Werbung, touristische Dienstleistungen, Sporterholung und Skilehrer.

Laut den zuletzt eingereichten Geschäftsdaten hatte Ski Studio Fleiss im Jahr 2016 einen Umsatz von etwas über 360.000 Kuna und erzielte bis Ende des Jahres einen Gewinn von fast 35.000 Kuna.

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Nika Fleiss gab ihr Debüt im Weltcup im Jahr 2002, und im selben Jahr belegte sie als kroatische Vertreterin bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City den zwölften Platz im Slalom.

Sie nahm auch an den Olympischen Spielen in Turin 2006 teil und verließ die kroatische A-Nationalmannschaft im April 2010. Ihr Vater, Reno, ist ein bekannter Ski-Experte, der unter anderem lange Zeit Direktor des Zagreber Snow Queen-Wettbewerbs war.