Die Staatsanwaltschaft hat dem Automobilgiganten Volkswagen eine Geldstrafe von einer Milliarde Euro wegen der Fälschung von Emissionsdaten von Diesel-Fahrzeugen auferlegt.
– Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig hat im Rahmen der Diesel-Fahrzeugkrise einen Verwaltungsakt gegen Volkswagen (VW) erlassen und eine Geldstrafe von einer Milliarde Euro verhängt, so eine am Mittwoch veröffentlichte Erklärung von VW.
Der deutsche Automobilgigant erklärte, dass er die Geldstrafe akzeptiert und nicht dagegen vorgehen wird.
– Volkswagen erkennt somit seine Verantwortung für die Diesel-Fahrzeugkrise an und betrachtet dies als weiteren bedeutenden Schritt zur Überwindung derselben, fügt die Erklärung hinzu.
Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass die Geldstrafe zu den höchsten gehört, die jemals gegen Unternehmen in der deutschen Geschichte verhängt wurden. Sie warnen auch, dass dies nicht zivilrechtliche Klagen auf Schadensersatz oder die laufenden strafrechtlichen Ermittlungen gegen Einzelpersonen betrifft.
