Die Behörden haben die sechsjährige weibliche Deutsche Schäferhündin Sombra, die eine Rekordmenge geschmuggelten Kokains in Kolumbien aufgedeckt hat, aus Sicherheitsgründen an einen Flughafen verlegt, nachdem sie erfahren hatten, dass die Mafia einen Auftragsmord auf sie ausgesetzt hat, berichtet BBC.
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Nach Angaben von Geheimdienstquellen hat der mächtige Mafia-Clan Urabenos ein Kopfgeld von 70.000 Dollar (ca. 442.000 Kuna) auf den Kopf von Sombra ausgesetzt, nachdem sie fast 10 Tonnen ihres Kokains entdeckt hatte.
Die Urabenos sind als die mächtigste kriminelle Organisation in Kolumbien bekannt.
Der internationale Flughafen gilt als sicherer Ort für Sombra, da er außerhalb des Haupteinflussbereichs der Mafia-Bande liegt, aber die Antiterrorpolizei möchte keine Risiken eingehen.
Sombra wurden zusätzliche Polizeibeamte als Eskorte zugewiesen, um ihr während ihres Dienstes besseren Schutz zu bieten.
Sombra hat in Häfen an der Atlantikküste gearbeitet, darunter Turbo, eine Stadt, von der aus Tonnen von Kokain nach Mittelamerika und in die USA verschifft wurden.
