Das Europäische Parlament hat berichtet, dass der Wirtschaftsausschuss des Parlaments am 3. September einen Vorschlag angenommen hat, der die Schaffung freiwilliger Altersvorsorgeprodukte ermöglicht, die in der gesamten EU betrieben werden sollen. Diese richten sich in erster Linie an Unionsbürger, die häufig umziehen, aber auch an diejenigen, die sie anstelle nationaler freiwilliger Altersvorsorgefonds oder zusätzlich zu diesen wählen könnten.
Die Merkmale der freiwilligen Altersvorsorge variieren von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat. PEPP (Pan-Europäisches persönliches Altersvorsorgeprodukt) wäre eine Alternative, die nicht an das Gebiet gebunden ist, in dem jemand arbeitet oder lebt. Die Europäische Kommission schätzt, dass die Einführung von PEPP den Markt für freiwillige Altersvorsorge bis 2030 verdreifachen könnte, was ihn auf ein Niveau von 2,1 Billionen Euro bringen würde. Natürlich wird PEPP eine Wahl zwischen verschiedenen Risikostufen der Altersvorsorgeeinsparungen beinhalten, wobei die sicherste Option die Rückzahlung des investierten Kapitals garantiert. Es kann von allen Unternehmen angeboten werden, die von der EIOPA, der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung, autorisiert sind.
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In einer besonderen Empfehlung an den Rat erklärte der Wirtschaftsausschuss des Parlaments, dass PEPP auch eine besondere steuerliche Behandlung in den Mitgliedstaaten erhalten sollte. Wenn der Vorschlag alle notwendigen Instanzen passiert und als europäische Gesetzgebung verwirklicht wird, sollten die Mitgliedstaaten die Möglichkeit haben, PEPP in die gleiche steuerliche Behandlung wie andere freiwillige Altersvorsorgeprodukte einzustufen oder ihm eine günstigere Position zu gewähren. Nun stehen Gespräche zwischen dem Parlament, dem Rat und der Europäischen Kommission an, um eine Einigung über alle Regeln im Zusammenhang mit PEPP zu erzielen.
