Nach einer zweijährigen Verzögerung aufgrund eines komplexen öffentlichen Beschaffungsprozesses wird die Arbeit am Aglomeracija Đakovo Projekt Ende dieses Jahres in Đakovo beginnen, wurde am Freitag während der Unterzeichnung des Vertrags zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer Đakovački vodovod d.o.o. und vinkovački Sokola d.o.o. in Anwesenheit des Ministers für Umwelt und Energie Tomislav Ćorić, des Direktors von Hrvatske vode Zoran Đuroković, des Stellvertreters des Landkreises Osijek-Baranja Goran Ivanović und des Bürgermeisters von Đakovo Marin Mandarić bekannt gegeben.
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Der Vertrag über die Rekonstruktion und den Bau des Entwässerungssystems im Bereich Aglomeracija Đakovo im Rahmen der verbesserten Wasser- und kommunalen Infrastruktur wurde im kleinen Rathaus von dem Direktor von Vodovod Ivan Kočiš und dem Direktor von Sokola Goran Elez unterzeichnet, der erklärte, dass sein Unternehmen ein Konsortium aus sieben Firmen mit umfangreicher Erfahrung in Aglomerationsarbeiten in ganz Slavonien ist.
Der Wert des heute unterzeichneten Vertrags beträgt etwa 130 Millionen Kuna, während der Gesamtwert des Aglomeracija Đakovo Projekts 267 Millionen Kuna beträgt, von denen 71 Prozent nicht rückzahlbar aus EU-Mitteln sind. Der Rest stammt aus dem Staatshaushalt und Hrvatske vode, wobei etwa vier Prozent aus dem Stadtbudget und Đakovački vodovod kommen.
Aglomeracija Đakovo umfasst neben dem städtischen Gebiet auch einen größeren Teil des suburbanen Rings und die benachbarte Gemeinde Satnica Đakovačka, nämlich 62 Kilometer neue Abwasserkanäle und die Rekonstruktion alter, acht Kilometer Rekonstruktion des Wasserversorgungssystems, drei Rückhaltebauwerke, 26 Pumpstationen und den Bau einer Kläranlage, für die ein spezieller Vertrag unterzeichnet wird.
In Đakovo wird das neue Abwassersystem höhere Preise für Wasser- und Entwässerungsdienste mit sich bringen.
„Die Stadt Đakovo und ihre fünf größten Vororte sowie die Gemeinde Satnica Đakovačka werden ein modernes Abwassersystem mit einer Kläranlage mit einer Kapazität für 33.000 Einwohner erhalten“, sagte der Bürgermeister von Đakovo und fügte hinzu, dass das neue System auch höhere Preise für Wasser- und Entwässerung erfordern wird, aber es bleibt abzuwarten, wie hoch die Erhöhung sein wird.
