Was denken meine Kollegen über mich und meine Vorschläge oder Kommentare? Was denke ich über ihre? Ich möchte einen Kollegen loben oder ihm einen Rat geben. Wie mache ich das am besten? Mache ich es gut oder nicht? Was denkt mein Chef über meine Arbeit? Solche und ähnliche Fragen frustrieren Mitarbeiter, wenn sie keine zeitnahen Antworten erhalten. Heute gibt es Werkzeuge, die Echtzeitinformationen ermöglichen.
Wissen Sie, wie zufrieden Ihre Kollegen oder Vorgesetzten mit Ihnen sind? Fehlt Ihnen das Feedback darüber, was Sie gut machen oder was genau Sie an sich verbessern können? Möchten Sie einen Kollegen nach einem Meeting loben oder ihm einen Rat geben, wie er in einer der Schlüsselkompetenzen besser werden kann, haben aber keine Möglichkeit dazu? Diese scheinbar einfachen Fragen sind tatsächlich der entscheidende Grund für hohe Fluktuation am Arbeitsplatz. Wenn wir auch Überstunden, stressige Fristen und manchmal unrealistische Erwartungen von Vorgesetzten berücksichtigen, stellt sich die Frage: Wie motiviert man dann die besten Leute, zu bleiben?
Einer der entscheidenden Faktoren für die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter ist, dass sie Jobs ausführen, in denen sie einen Wert sehen. Mitarbeiter sind heute nicht nur durch Gehalt und das Ansammeln von Berufserfahrung motiviert, sondern suchen auch nach Möglichkeiten zur Karriereentwicklung und einem unterstützenden organisatorischen Klima. Um ein solches Umfeld zu schaffen, ist kontinuierliches Feedback zwischen Managern und Mitarbeitern notwendig. Wie erreicht man das?
Einmal im Jahr – nicht genug
Wenden Sie, wie die meisten Organisationen in Kroatien, ein ‚360°-Feedback‘ oder ein ähnliches System an? Feedback einmal im Jahr zu erhalten, unabhängig davon, ob es sich um ein sogenanntes 360° oder eine ähnliche Methode handelt, hält oft nicht mit der modernen Art des Geschäfts Schritt. Die 360°-Methode benötigt zu viel Zeit und Geld, ist oft voreingenommen und inkonsistent und spiegelt nicht den tatsächlichen Zustand innerhalb der Organisation wider. Laut einer Untersuchung des Technologieunternehmens CEB sind ganze 95 Prozent der Manager mit dieser Methode der Leistungsbewertung in ihren Organisationen unzufrieden, und 90 Prozent der HR-Leiter stellen die Genauigkeit der erhaltenen Informationen in Frage. Diese Daten sind nicht überraschend, da oft veraltete Informationen erhalten werden, die sich auf Projekte beziehen, die vor Monaten abgeschlossen wurden.
Betrachten wir auch den Generationenwechsel. Die Millennial-Generation hat sich fest auf dem Arbeitsmarkt etabliert, und hinter ihnen tritt bereits in großer Zahl die sogenannte Generation Z ein. Neue Generationen sehen das Geschäftsklima anders und haben unterschiedliche Erwartungen an Arbeitgeber. So erwarten 42 Prozent der Millennials wöchentlich Feedback, was doppelt so viel ist wie der Prozentsatz aller vorherigen Generationen. In einer Studie von TriNet und Wakefield Research gaben 85 Prozent der Millennials an, dass sie sich sicherer fühlen, wenn sie häufiger mit ihrem Manager über ihre Arbeit und Erwartungen sprechen. Andererseits gaben laut McKinsey & Company ganze 83 Prozent der Mitarbeiter an, dass Anerkennung und Lob für sie mehr bedeuten als monetäre Belohnungen oder materielle Entschädigungen.
Viele Vorteile
Wie kann man Millennials dann mit Echtzeit-Feedback anziehen und halten? Organisationen wie Adobe und General Electric haben sich bereits dieser Herausforderung gestellt und ihre bestehenden Bewertungssysteme ersetzt, und werden dies nun mit apprais.ly tun. Durch das Einholen von Feedback auf diese Weise werden inkrementelle Veränderungen sichergestellt, die die Mitarbeiterleistung über einen bestimmten Zeitraum erheblich beeinflussen. Der Haken ist, dass die Informationen rechtzeitig geliefert werden müssen.
