Die Opposition hat die neue Regierungsauflistung von Unternehmen, Institutionen und extrabudgetären Fonds von besonderem staatlichem Interesse kritisiert. Das Dokument aus dem Workshop von Minister Darko Horvat wird als bloßes Ticket für Beamte aus 'der ersten Echelon' zu Vorständen und Aufsichtsräten kritisiert.
Vertreter fragten, warum die Theater in Rijeka und Split nicht neben dem Nationaltheater Zagreb aufgeführt sind und warum die Gesellschaft der Ritter Alkar und die Sinjska Alka fehlen. Sie hinterfragten nicht, warum von den vorherigen 236 juristischen Personen immer noch 215 auf der Liste stehen. Die Regierung hat lediglich die alte Liste 'ausgebügelt', von der nur etwa zwanzig Institutionen, die nicht mehr existieren, entfernt wurden, während drei neue hinzugefügt wurden: das Archäologische Museum von Osijek, der Fonds für den Wiederaufbau und die Entwicklung der Stadt Vukovar und der Fonds für den Wiederaufbau der Stadt Zagreb, des Kreises Krapina-Zagorje und des Kreises Zagreb, über dessen Verwaltung bedeutender Mittel die Opposition besonders sensibel ist. Nur zwei Unternehmen wurden entfernt – Club Adriatic und Sunčani Hvar – die nicht mehr staatlich sind.
Laut Medienberichten ist die Opposition jedoch nicht daran interessiert, warum weitere 51 Unternehmen, die dem Staat sehr am Herzen liegen, bestehen bleiben. Darunter sind solche, an denen der Staat Minderheitsanteile hält, wie INA, Bina-Istra, die Autobahn Zagreb-Macelj, Končar, Podravka und Petrokemija. Sind diese Unternehmen dann privat, staatlich, halb-staatlich oder – parastaatlich?
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