Jedes Jahr, wenn das Weltwirtschaftsforum (WEF) den Global Competitiveness Index veröffentlicht, haben wir uns daran gewöhnt, uns die Ohren zuzuhalten und rot zu werden, weil Kroatien einfach nicht aufhören kann, am Ende der Rangliste zu 'kratzen'. In diesem Jahr haben wir Glück, denn der Bericht in diesem Jahr enthält aufgrund der Pandemie nicht die traditionelle Rangliste. Somit wird Kroatien nicht öffentlich 'triumpfieren' als eines der am wenigsten wettbewerbsfähigen Länder in Europa.
Der diesjährige Bericht mit dem Titel 'Wie Länder mit dem Weg zur Erholung umgehen' untersucht den Kontext und die Prioritäten, die sich aus den Folgen der Pandemie ergeben, sowie zuvor bekannte Prioritäten – die Produktivität mit einem besseren Lebensstandard für die Bürger und den Umweltschutz zu verbinden. Im Gegensatz zu Slowenien ist Kroatien nicht einmal im Index enthalten, der die Wahrnehmung von Korruption und das Vertrauen in Regierungsstrukturen misst, geschweige denn in Bereichen wie Digitalisierung, Flexibilität des Arbeitsmarktes, globale Wertschöpfungsketten, Resilienz, Störungen, Humankapital, Ökologie, Innovation usw. Es ist nicht gut, wenn man in einem negativen Kontext erwähnt wird. Aber wenn man überhaupt nicht erwähnt wird, ist das ziemlich besorgniserregend und extrem deprimierend.
Daher haben wir uns in der gedruckten und digitalen Ausgabe von Lider darauf konzentriert, was und wie andere Länder versuchen, einen Ausweg aus dieser Krise zu finden.
Wie der Nationale Rat für Wettbewerbsfähigkeit in Zusammenarbeit mit dem Kroatischen Arbeitgeberverband berichtet, präsentiert die diesjährige Sonderausgabe des WEF Ergebnisse und politische Empfehlungen über zwei Zeitrahmen hinweg.
